22. Januar 2018
Start ins neue Jahr mit Landtagspräsidenten.
Manfred Ringmaier, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen, André Kuper, Präsident des Landtages Nordrhein-Westfalen, Marc Brinkhoff, Sprecher der Sektion Gütersloh (Foto: Wirtschaftsrat)

Mit vielen guten Nachrichten für die Wirtschaft in Ostwestfalen konnte der Präsident des Landstages von Nordrhein-Westfalen, André Kuper MdL, beim Neujahrstreffen der Sektion Gütersloh des Wirtschaftsrates der CDU e.V. vor zahlreichen hochrangigen Wirtschaftsvertretern aus der Region aufwarten. „Endlich kommt Bewegung in den so lange überfälligen Ausbau der Fernstraßen in unserer Region.“ In der neuen Fernstraßenbedarfsplanung des Landes Nordrhein-Westfalen finden sich nunmehr auch die Problemverbindung B64, die Ortsumgehung Herzebrock-Clarholz sowie die B61 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh beziehungsweise zwischen Bielefeld und Gütersloh, teilte der Politiker den Wirtschaftsvertretern durchaus zufrieden mit. Marc Brinkhoff, Sprecher der Sektion Gütersloh und Gastgeber, freute sich über die positiven Botschaften. „Es ist insbesondere für die Unternehmen wichtig, dass die bestehenden Engpässe behoben werden. Zugleich werden mit dem Umgehungsbau die Anwohner und die Umwelt geschont.“

Kuper freute sich für die Region, dass die Projekte umgesetzt werden. „Ich bin froh, dass diese Straßen in den erwähnten Abschnitten in den Katalog aufgenommen worden sind. Es besteht dringender Handlungsbedarf.“ Positiv bewertete er, dass Verkehrsminister Wüst den Kritikern der B64N eine Beteiligung und Transparenz zugesagt hat.

Der Fernstraßenbedarfsplan 2030 der Landesregierung trage dem Umstand Rechnung, dass insbesondere auch im ländlichen Raum Fernverbindungen im Zuge des zunehmenden Pkw- und insbesondere des Lkw-Verkehrs  ihre Kapazitätsgrenze schon überschritten hätten. „Die Straßen sind zu eng, zu klein, zu marode und der Belastung längst nicht mehr gewachsen“, so Kuper. „Sowohl die Abschnitte an der B61 wie auch die Ortsumgehung Herzebrock-Clarholz gehören zu den sogenannten „Vordringlichen Bedarfen“ und sind damit in der Prioritätenliste gleich hinter den Autobahnausbauten berücksichtigt.“