20. Mai 2011
Strikte Einhaltung der Schuldenbremse gefordert
„Der Wirtschaftsrat ist die Speerspitze der Erneuerung in der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik“
Glatten. „Finanzpolitische Perspektiven für Baden-Württemberg 2011 – 2016“ war die Fragestellung, der sich die Unternehmerinnen und Unternehmer der Sektion Calw-Freudenstadt des Wirtschaftsrats Deutschland in den Räumen der Firma J. Schmalz GmbH in Glatten stellten. Norbert Beck MdL, Abgeordneter des Wahlkreises Freudenstadt, gab hierzu einen Überblick, was die zu erwartenden finanzpolitischen Perspektiven für die Region Freudenstadt in den kommenden Jahren sind. Er forderte nachdrücklich „die strikte Einhaltung der Schuldenbremse, dies sind wir uns und den kommenden Generationen schuldig“.

Für die Region sieht er vorrangigen Handlungsbedarf im Bereich Infrastruktur, insbesondere im weiteren Straßenausbau zur besseren Erschließung der Region. „Auch Fragen hinsichtlich Windkraft und hinsichtlich des geplanten Nationalparks sind Themen, die in den kommenden Jahren angegangen und gelöst werden müssen. Wir arbeiten für die Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Region, hierfür setzen wir uns besonders ein.“

 

„Der Wirtschaftsrat ist die Speerspitze der Erneuerung in der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik. Leistung und Eigenverantwortung haben für uns Priorität.“ schloss sich auch Julia Selzer an. Die eingeführte Schuldenbremse bezeichnete sie als erfolgreiche Leistung, die vorrangig vom Wirtschafts-rat unterstützt wurde. „Wir müssen Deutschland finanzpolitisch fit machen. Deutschland muss selbst Vorbild in Europa sein. Es ist falsch, bei konjunktureller Besserung langfristige Projekte mit neuen Schulden zu finanzieren. Das absolute Ziel muss sein, die Verschuldung zu reduzieren. Dabei sind freie Märkte das Modell der Zukunft.“

 

Zuvor hatten die Teilnehmer die Gelegenheit der Führung durch den Schmalz-Ökolehrpfad sowie Betriebsbesichtigung der Firma J. Schmalz GmbH Glatten, wobei anschaulich verdeutliche wurde, das ökonomisches Handeln mit verantwortungsbewusstem Verhalten sehr gut einher gehen kann.

 

Schmalz zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Vakuum-Technik und bietet Kunden aus zahlreichen Branchen effiziente Lösungen in den Bereichen Automatisieren, Handhaben und Auf-spannen mit Vakuum. Dabei setzt das Unternehmen auf konsequente Kundenorientierung, wegweisende Innovationen, herausragende Qualität und umfassende Beratungskompetenz. Seine Wettbewerbsfähigkeit sichert das Unternehmen durch schlanke Prozesse und nachhaltiges Handeln.

 

Familiengeführt in dritter Generation, denkt Schmalz langfristig und hat sich das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung zum Unternehmensziel gemacht. Mit dem Ökolehrpfad möchte das Unternehmen die Fülle seiner Maßnahmen im betrieblichen Umweltschutz vorstellen und das Bewusstsein für ökologisches Handeln gezielt in die Öffentlichkeit tragen. Ein Leuchtturm gelebter Sozialer Marktwirtschaft somit.

 

Zum Schluss stellte Julia Selzer zusammenfassend fest: „Deutschland braucht wieder Führungs-personen, die eine klare Sprache sprechen und Vorbild sind. Zudem braucht Deutschland Entscheider. Unternehmer müssen in der Politik mehr mitmachen und Einfluss nehmen. Wir brauchen aktive Mitwirkung.“

Kontakt

 

Bernhard Feßler

Landesgeschäftsführer

 

Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Landesverband Baden-Württemberg

 

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