09. Dezember 2016
Stuttgarter Marcus Ewald zum Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrats gewählt
„Mehr Experimente wagen!“

Marcus Ewald und Generalsekretär Wolfgang Steiger

Der in Stuttgart aufgewachsene Marcus Ewald, 33, wurde beim Jungen Wirtschaftstag zum neuen Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrats gewählt.

Mittlerweile ist Ewald Geschäftsführender Gesellschafter bei Ewald & Rössing in Mainz und berät Unternehmen im Bereich Krisenmanagement. Für seine zweijährige Amtszeit hat er zum Ziel, für die Interessen der jungen Generation in politischen Entscheidungsprozessen zu kämpfen. „Wir brauchen mehr Innovationen, um auch in Zukunft stark zu sein. Für Politik und Wirtschaft gilt daher: Mehr Experimente wagen! Die derzeit diskutierten Rentengeschenke sind ein Tanz Richtung Abgrund. Wir brauchen einen Automatismus, der das Rentenalter jedes Jahr nach hinten schiebt!“ fordert Ewald.

Der in Stuttgart-West aufgewachsene Ewald ging auf dem Dillmann-Gymnasium zur Schule. Seine ersten beruflichen Sporen verdiente sich Ewald beim MTV Stuttgart, bei Ernst & Young in Weilimdorf und bei der Leonberger Werbeagentur Karius und Partner. „Aus Baden-Württemberg habe ich mitgenommen: Innovationen sind kein Problem, vor dem man Angst haben müsste, sondern Innovationen sind die Lösung. Hier hat diese Sicht lange Tradition – sie ist schon immer die Basis des Erfolgs unserer Hidden Champions. Doch vieles können andere inzwischen auch – leider auch in der Automobilindustrie. Mir geht es um Unternehmenskulturen, die Mut auf Experimente machen. Es geht um Lust auf Zukunft auf einem klaren Wertefundament.“

Der Junge Wirtschaftsrat ist ein branchenübergreifender Unternehmerverband mit über 700 Mitgliedern im Alter bis zu 35 Jahren, eingebettet in den Wirtschaftsrat der CDU e.V. Ewald: "Wie kein anderer ermöglicht dieser den direkten Austausch zwischen Wirtschaft und Politik auf Entscheider-Ebene. Der Junge Wirtschaftsrat setzt sich für die unternehmerischen und wirtschaftspolitischen Interessen seiner Mitglieder und der jungen Generation ein."