06. Oktober 2010
Tag des Eigentums
Verschuldungsproblematik und Eigentum - Wo liegen die Grenzen der Staatsverschuldung?
Impressionen
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Eigentum ist nicht nur Basis der Freiheit, sondern auch Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft und Triebfeder der wirtschaftlichen Entwicklung. Eigentumssicherheit und Eigentumsverantwortung sind damit Grundvoraussetzungen für Wachstum und Wohlstand.

Der Zusammenhang zwischen Eigentum und Verantwortung ist jedoch zunehmend aus der Balance geraten. Mehr als offensichtlich wurde dies mit dem Zusammenbruch der Finanzmärkte. Der Umgang mit fremdem Geld ohne persönliche Haftung hat zu schweren Verwerfungen geführt und ganze Volkswirtschaften in eine Krise gestürzt. In der Folge wurden die Staatshaushalte über Gebühr belastet. Die weltweit exorbitante Schuldenaufnahme der öffentlichen Haushalte aber könnte schon die Ursache für die nächste Krise sein, die dann ganze Staaten in ihrer Existenz in Frage stellt.

Wo liegen die Grenzen der Staatsverschuldung? Wie können die Staatshaushalte entlastet werden? Wie weit darf oder muss der Staat in der Krisenbewältigung in private Eigentums- und Verfügungsrechte eingreifen? Wie lassen sich Verantwortung und Haftung als Grundsätze des Sacheigentums auch auf das Geldeigentum übertragen? Wie können Eigentümerrechte gestärkt werden?

Gemeinsam mit Bundesministerin Ilse Aigner MdB sowie weiteren Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten Vertreter des Wirtschaftsrates der CDU e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände e.V. diese Brennpunkte.

Der "Tag des Eigentums" ist die zentrale Jahresveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände e.V. und fand in diesem Jahr in Kooperation mit dem Wirtschaftsrat der CDU e.V..