26. August 2013
Thema "Fracking" muss auf den Tisch
Thema bei uns negativ besetzt / USA und China auf dem Vormarsch
Deutschland müsse sich nach den Wahlen endlich mit dem Thema „Fracking“ beschäftigen – und den Weg zur Energiegewinnung (Gas und Öl durch Herauspressen mit Chemikalien aus tiefen Erdschichten) frei machen. „Wir sitzen hier auf immensen Reserven von Schiefergas“, sagte jetzt beim Unternehmerfrühstück der Sektion Frankfurt im Wirtschaftsrat Hessen Dr. Karl-Gerhard Seifert, Aufsichtsratsvorsitzender der Allessa GmbH (Frankfurt). Leider werde das zukunftsweisende Thema hierzulande, im Gegensatz zu anderen Ländern wie etwa USA und China, arg verteufelt, sodass Deutschland anderen das Feld überlasse.

Dr. Horst-Tore Land, CEO der TonGas Oilfield Solution, ein Unternehmen der Allessa, nannte Fracking eine „Revolution am Energiemarkt“. In den USA würden ca. 900 000 Barrel Öl nur durch Fracking gefördert, was die Abhängigkeit von Erdölstaaten im Nahen Osten erheblich senke. Für Erdgas gelte dasselbe, wodurch der Preis um zwei Drittel gesenkt werden konnte. Und noch einen bemerkenswerten Aspekt führte Land im Zusammenhang mit seinen Erläuterungen auf: Durch das billige Erdgas könnten Kohlekraftwerke abgeschaltet und neue Gaswerke aufgebaut werden, was die Emission von CO2 in den USA auf den Stand von 1992 gesenkt habe; trotz wachsender Wirtschaft.

China sei der „Platz der nächsten Revolution“, der von Deutschland aus sehr sorgfältig beobachtet werden sollte, so Land. Auch deutsche und europäische Unternehmen müssten bei dieser Technologie mitspielen können, appellierte Land an Bundesregierung und Brüssel. Sonst würden sie schnell abgehängt.

Fracking sei eine „grüne Techologie, sie wird auf jeden Fall kommen – auch ohne uns“, sagte Land.

Der hessische Staatsminister und Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Michael Boddenberg (CDU), bezeichnete das Thema Fracking als große Herausforderung für die Regierung. Das Thema werde er nach der Wahl angehen und alle Beteiligten – auch als Gesprächspartner den Wirtschaftsrat – an einen Tisch holen.
„Wir müssen das Problembewusstsein der Menschen fördern, da ist auch die Politik gefordert“, so Boddenberg. Da sei Fingerspitzengefühl gefordert, weil die deutsche „Bevölkerung anders tickt als die amerikanische. Die „sensiblen Strömungen müssen wir akzeptieren“.
Dr. Horst-Tore Land, CEO der TonGas Oilfield Solution, ein Unternehmen der Allessa, nannte Fracking eine „Revolution am Energiemarkt“. In den USA würden ca. 900 000 Barrel Öl nur durch Fracking gefördert, was die Abhängigkeit von Erdölstaaten im Nahen Osten erheblich senke. Für Erdgas gelte dasselbe, wodurch der Preis um zwei Drittel gesenkt werden konnte. Und noch einen bemerkenswerten Aspekt führte Land im Zusammenhang mit seinen Erläuterungen auf: Durch das billige Erdgas könnten Kohlekraftwerke abgeschaltet und neue Gaswerke aufgebaut werden, was die Emission von CO2 in den USA auf den Stand von 1992 gesenkt habe; trotz wachsender Wirtschaft.

China sei der „Platz der nächsten Revolution“, der von Deutschland aus sehr sorgfältig beobachtet werden sollte, so Land. Auch deutsche und europäische Unternehmen müssten bei dieser Technologie mitspielen können, appellierte Land an Bundesregierung und Brüssel. Sonst würden sie schnell abgehängt.

Fracking sei eine „grüne Techologie, sie wird auf jeden Fall kommen – auch ohne uns“, sagte Land.

Der hessische Staatsminister und Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Michael Boddenberg (CDU), bezeichnete das Thema Fracking als große Herausforderung für die Regierung. Das Thema werde er nach der Wahl angehen und alle Beteiligten – auch als Gesprächspartner den Wirtschaftsrat – an einen Tisch holen.
„Wir müssen das Problembewusstsein der Menschen fördern, da ist auch die Politik gefordert“, so Boddenberg. Da sei Fingerspitzengefühl gefordert, weil die deutsche „Bevölkerung anders tickt als die amerikanische. Die „sensiblen Strömungen müssen wir akzeptieren“.

Kontakt
Marius Schwabe
Landesgeschäftsführer
Tel: 069/ 72 73 13

Ulrich Jung
Pressebeauftragter
Telefon: 0170-2444296

Wirtschaftsrat der CDU e.V. – Landesverband Hessen
u.jung@wirtschaftsrat.de