29. November 2015
Trotz Olympia-Aus: Milliardeninvestition in Stadtentwicklung muss kommen
Gunnar Uldall: Hamburg braucht Image- und Stadtentwicklungsprogramm, um international bekannter zu werden

Hamburgs Bürgerinnen und Bürger haben Nein gesagt: Der Wirtschaftsrat bedauert den negativen Ausgang des Referendums und fordert den Senat auf, die für Olympia ohnehin vorgesehenen 1,2 Milliarden Euro in die Stadtentwicklung zu investieren.

Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Hamburg, Gunnar Uldall, erklärt: „Olympia wäre ein wichtiger Katalysator für das Wachstum und die Modernisierung Hamburgs gewesen. Die Wirtschaft hätte enorme Impulse bekommen.  Diese einmalige Chance ist heute verspielt worden.“


Das vorzeitige Scheitern der Bewerbung darf nicht dazu führen, dass dringend notwendige Investitionen – jetzt ohne den Druck von Olympia – auf die lange Bank geschoben werden. Hierzu Gunnar UIdall: „Investitionsbedarf gibt es überall. Es braucht ein groß angelegtes Image- und Stadtentwicklungsprogramm, das Hamburgs internationale Bekanntheit erhöht, ausländische Unternehmer sowie Wissenschaftler anzieht und die Tourismuswirtschaft stärkt. Die chronisch überlasteten Straßen verlangen die Umrüstung auf ein digitales, smartes Verkehrssystem. Die Pilotprojekte der HPA bieten die ideale Basis, um Hamburg zum Vorreiter der Smart City zu machen.“


Mit der Ablehnung von Olympia sind die Pläne zur Umsiedlung von Hafenunternehmen hinfällig geworden. Der Wirtschaftsrat Hamburg plädiert nachdrücklich dafür, dass der Kleine Grasbrook weiterhin von der ansässigen Hafenwirtschaft genutzt wird und dort keine anderweitigen Bauprojekte umgesetzt werden. 

Kontakt
Christian Ströder
Referent für Wirtschaftspolitik
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Hamburg
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