24. September 2013
Anlässlich der Abstimmung heute über die neue Medizinprodukte-Verordnung im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des EU-Parlaments, erklärt der Generalsekretär des Wirtschaftsrates Wolfgang Steiger:
Überregulierung bei der EU-Medizinprodukteverordnung verhindern
„Die mit der EU-Medizinprodukteverordnung inflationäre Höherstufung bewährter Medizinprodukte in höhere Risikoklassen muss unbedingt verhindert werden „Sie geht ebenso zu Lasten der Innovationskraft der überwiegend mittelständischen Medizintechnikunternehmen in Deutschland wie die Forderung nach immer mehr klinischen Studien“, sagt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Deutsche Medizinprodukte zeichneten sich bereits heute durch allerhöchste Sicherheitsstandards aus. Nachteilige Überregulierun-gen müssten daher verhindert und die Medizinprodukteverordnung mit Augenmaß angepasst werden, so Steiger weiter

„Ein angemessener, solider und transparenter Rechtsrahmen, der innovativen Medizinprodukten zum Wohl der Patienten einen raschen und kostengünstigen Marktzugang ermöglicht, ist dagegen der richtige Weg“, so Steiger weiter. Entsprechend kritisch seien die geplanten zusätzlichen und aufwändigen Begutachtungsprozesse vor der Einführung von Medizinprodukten.

Der Landesverband Schleswig-Holstein des Wirtschaftsrates hat zu dieser Thematik die „Norderstedter Erklärung“ verfasst.

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