08. Juli 2013
Verwaltungswege in Hamburg müssen transparenter werden!
Kurzumfrage zur Effizienz der Hamburger Verwaltung
Arbeitet die Hamburger Verwaltung effizient genug? Dies wollte der Landesverband Hamburg des Wirtschaftsrats von seinen Mitgliedern erfahren. „Mittelmäßig effizient“ attestierten fast 80 Prozent der Teilnehmer, wiesen jedoch zum Teil ausdrücklich darauf hin, dass es innerhalb der Verwaltung große Unterschiede gäbe.

Mehr E-Government-Angebote wünschen sich über 63 Prozent und über die Hälfte der Teilnehmer hat den Eindruck, dass das Personal in Hamburgs Verwaltung falsch eingesetzt wird.
Mehr als 75 Prozent der Teilnehmer sind der Auffassung, dass die Verwaltungswege nicht ausreichend transparent sind.

Landesvorsitzender Prof. Jörg F. Debatin: „Das größte Defizit der Hamburger Verwaltung ist offenbar der Mangel an Transparenz. Warum dauern Genehmigungsverfahren häufig so lange? Insbesondere in den Bauverwaltungen der Bezirke werden von den Mitgliedern des Wirtschaftsrats Personalengpässe wahrgenommen. Hier muss der Senat nachbessern, um den Anforderungen einer 'Wachsenden Stadt' gerecht zu werden. Der Einsatz von mehr E-Government-Angeboten kann mehr Effizienz und mehr Transparenz bringen. “

Als Beispiel für intransparente und wenig wirtschaftsnahe Verwaltung wurde das Verkaufsangebot der City-Hochhäuser am Klosterwall genannt. Das Objekt wurde monatelang in der Immobiliendatenbank angeboten, ohne dass tatsächlich eine Verkaufsabsicht bestand. Dadurch wurden bei Interessenten Kosten ausgelöst, etwa für die Erstellung eines Konzepts, die vermeidbar gewesen wären.

Kontakt
Brigitte Nolte

Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Landesverband Hamburg

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