14. November 2012
Unausgegorene Politik
Aus für Staudingers Steinkohleblock VI folgenreicher Schritt

„Das Aus für den Staudinger Steinkohle-Block VI mag ja für die Gegner ein Grund sein, die Sektkorken knallen zu lassen. Ob aber das Scheitern der 1,2-Milliarden-Investition am Ende nicht ein für den Standort Großkrotzenburg und letztlich für den Industriestandort Deutschland folgenreicher Schritt ist, bleibt abzuwarten“, erklärt Dr. Heinrich-Hermann Schulte, Sprecher des Arbeitskreises Energiekonzepte des Wirtschaftsrates Hessen.

 

Die Eon-Entscheidung ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Großprojekte in Deutschland kaum noch eine Zukunft haben. Außerdem bleibe festzustellen, dass das „Durcheinander und unkoordinierte Vorgehen der Bundesländer im Zusammenhang mit der Energiewende Unternehmen verunsichert und deshalb nicht motiviert, in eine ungewisse Zukunft zu investieren“. Der „Fall“ Staudinger, - der einzig potentielle Gewerbesteuerzahler einer Kommune, der quasi nach und nach ausgeschaltet werde -, sei ein Paradebeispiel für mögliche Folgen einer unterm Strich unausgegorenen Politik.

 

„Man kann nicht auf der einen Seite eine Energiewende einleiten und auf der anderen Seite bewährte Kraftwerke - die uns wirtschaftliche Prosperität gebracht haben – abschalten oder von Investitionen abhalten“, so Dr. Heinrich-Hermann Schulte.

 

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