24. Oktober 2012
Unternehmen brauchen keine staatlich verordnete Ressourceneinsparpolitik!

„Wir haben schon bei der Energiewende gegen die Planwirtschaft zu kämpfen und sollten nicht noch eine weitere Flanke beim Thema Ressourceneffizienz eröffnen“, mahnte Wolfgang Steiger anlässlich des 6. Deutschen Maschinenbau-Gipfels des VDMA in Berlin. Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU diskutierte beim Gipfelgespräch der Tagung zum Thema „Blue Competence: Ressourceneffizienz durch den Maschinenbau“ mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bärbel Höhn, sowie namhaften Unternehmensvertretern.

„Bei allem Verständnis und der Wichtigkeit der Einsparung von Ressourcen müssen wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Auge haben. Die notwendigen Schritte für mehr Ressourceneffizienz kann man nur mit der Industrie und nicht gegen sie unternehmen“, erklärte Steiger. Die Soziale Marktwirtschaft müsse der Ordnungsrahmen sein, der die drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales in Einklang bringe.

„Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Schlüsselindustrien bei der Forschung und Entwicklung zukunftsfähiger Technologien zur Steigerung der Ressourceneffizienz. Die Wirtschaft hat hier bereits glänzende Arbeit geleistet und muss diese Erfolge noch stärker öffentlich kommunizieren. Die Nachhaltigkeitsinitiative „Blue Competence“ des VDMA ist hierfür ein ganz ausgezeichnetes Instrument“, so Steiger.

Ein Industrieland Deutschland brauche eine Rohstoff- und Ressourcenpolitik, die wettbewerbs- und zukunftsfähig ausgestaltet ist.

 

Weiterführende Informationen: Bundesarbeitsgruppe Rohstoffpolitik

 

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