22. Mai 2012
„Unternehmenstransaktion und Unternehmensfinanzierung – Gegner oder Partner?“
Heidelberg. „Das Thema Regelung der Unternehmensnachfolge gewinnt auch im Hinblick auf den demographischen Wandel mehr und mehr an Bedeutung. Die Regelung des Betriebsüberganges und die Stabsübergabe an etwaige Nachfolge bedarf bedachter Planung und Überlegung“ leitete Steffen Knaus, Sprecher der Sektion Rhein-Neckar die Vorträge und Diskussion ein.

Eingeladen hatte die EASTSIDE GmbH Mannheim in die Skylounge im SRH Tower Heidelberg und stellte sich den teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer vor:

 

Prof. Dr. rer. pol. Oliver Nellen, von der Fakultät für Wirtschaft der Hochschule SRH Heidelberg, Dr. Martin Bürmann, Rechtsanwalt der Kanzlei RITTERSHAUS Rechtsanwälte Mannheim und Jan Hirsch, Geschäftsführer der  MLP Finanzdienstleistungen AG Geschäftsstelle Mannheim III stellten dabei ihre Konzepte und Ideen vor.

Bei der Unternehmensgründung, aber auch in der laufenden Unternehmensfinanzierung sowie im Rahmen von Fusions- und Nachfolgeüberlegungen ist die Struktur der Finanzierung eines Unternehmens von erheblicher Bedeutung.

 

Wie viel Eigenkapital ist gut für die Bonität des Unternehmens, wie risikoanfällig ist die Vermögensstruktur des Unternehmers bei sich ändernden Marktbedingungen und Unsicherheit bei der Nachfolgeregelung? Fremdkapitalbedarfe benötigen genauen Abwägung und ständigen Prüfung der Modelle auf Stressfähigkeit, Konditionen und Flexibilität.

Kreditfinanzierung über Banken, neue Kredit- und Finanzierungsmodelle, Förderung und Anschub-finanzierung, Kapitalaufnahme über die Börse. Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung, doch welche ist die richtige für welches Unternehmen? Waren dabei Fragen, die intensiv beleuchtet und im Anschluss diskutiert wurden.

 

„Heute wurden wir für wichtige Fragen sensibilisiert, Unternehmensfinanzierung, Betriebsübergabe, Nachfolgeregelung sind Herausforderungen, die uns in unserer unternehmerischen Tätigkeit täglich aufs Neue begegnen. Wir nehmen wichtige Denkanstöße und -impulse mit“ fasste Steffen Knaus die Diskussion zusammen.