09. Juni 2014
Verkehrspolitik in Hamburg: Langfristige Lösungen fehlen noch

Die Verkehrsprobleme der Stadt lassen sich mit den jetzigen Plänen des Senats langfristig nicht lösen. Alle aktuell diskutierten Pläne und Vorstellungen, angefangen vom Busbeschleunigungsprogramm bis hin zum Ausbau der A 7, sind keine wirkliche Lösung für eine Stadt, die als Hafenstadt auf leistungsfähige Infrastruktur besonders angewiesen ist und gleichzeitig durch zahlreiche Wasserflächen in der Stadt besondere Herausforderungen zu meistern hat.

 

Landesvorsitzender Prof. Dr. Jörg F. Debatin: „Der achtspurige Ausbau der A 7 wird die Verkehrsprobleme nicht nur während der Bauphase erhöhen. Sie wird langfristig natürlich auch mehr Verkehr generieren, so dass dann die Leistungsfähigkeit des Elbtunnels an ihre Grenzen geraten wird.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dressel präsentiert den Lärmschutzdeckel über der A 7 als stadtentwicklungspolitische Errungenschaft. Tatsächlich ist der Deckel aber eine zwingend notwendige Schutzmaßnahme gegen Lärm und Abgase, die eine achtspurige Autobahn mitten durch die Stadt den Hamburgern ansonsten aufbürden würde.“

 

Die richtige Lösung sieht der Hamburger Wirtschaftsrat in dem Ausbau der Ostumgehung Hamburgs, der BAB 21. So könne die Stadt von dem gesamten Nord-Süd-Transitverkehr entlastet werden. Diese von allen Verkehrsexperten als sinnvoll erachtete Verbindung scheiterte bisher an den Eigeninteressen der Nachbarländer.

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