07. Oktober 2013
Wirtschaftsrat begrüßt Vorrang für Zukunftsinvestitionen in Forschung und Industrie 4.0

 „Der Wirtschaftsrat begrüßt die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, künftig vorrangig in Bildung in Forschung zu investieren und die Industrie 4.0-Entwicklung zu gestalten“, erklärt der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger. „Dies ist genau der richtige Ansatz – nun ist Tempo bei der Umsetzung gefordert. Deutschland muss als rohstoffarmes Land in den kommenden Jahren noch stärker zu einer Wissens- und Gründergesellschaft werden, um seinen Spitzenplatz als Innovationsstandort erfolgreich zu verteidigen.“

„Das Thema Industrie 4.0 ist ein wichtiger Innovationstreiber für den gesamten Standort Deutschland. Mit seinen traditionell starken Fertigungsindustrien sowie seiner hochinnovativen Software-Industrie bietet sich die Chance, auch bei dem Thema „Industrie 4.0“ zum Weltmarktführer zu werden. Als wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 erachtet der Wirtschaftsrat die Definition von branchenübergreifenden gemeinsamen Standards und Normen. Auch gilt es, den Breitbandausbau in der Republik voranzutreiben sowie verlässlichen Datenschutz und die Sicherheit der einzelnen Systeme zu gewährleisten. Nur wenn wir jetzt rechtzeitig die Weichen stellen, arbeiten wir uns einen Vorsprung heraus, der weltweite Standards setzt“, fordert Steiger.

Der Wirtschaftsrat setzt sich darüber hinaus für die Einführung einer steuerlichen Forschungs- und Entwicklungsförderung ein, die neben die etablierte Projektförderung treten soll. Die Standortbedingungen für Forschung und Entwicklung der großen Unternehmen dürfen nicht hinter denen wichtiger Konkurrenznationen zurückbleiben. Für alle Unternehmensgrößen würde eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung große Chancen bieten. Investitionen könnten auf diesem Wege unbürokratisch, technologie- und branchenoffen gefördert werden. Dies wäre gerade für den Mittelstand, aber auch den Forschungsstandort Deutschland insgesamt, attraktiv.

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