Künstliche Intelligenz und Wertschöpfung 4.0

Deutschland braucht einen Masterplan für Künstliche Intelligenz und Wertschöpfung 4.0. Dies ist nicht weniger als eine Schicksalsfrage der deutschen Industrie. Denn ein wirtschaftlich erfolgreiches Deutschland muss Vorreiter der Digitalisierung werden, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und sich als Spitzenstandort für Forschung und Entwicklung zu etablieren. Doch ob die Entwicklung von Schlüsseltechnologien vorangetrieben wird, hängt nicht nur von den Unternehmen ab. Wichtige Rahmenbedingungen für die Industrie müssen mit Politik und Gesellschaft vereinbart werden.

Hinter dem Schlagwort „Künstliche Intelligenz“ steckt ein gewaltiges Potenzial für den gesamten Industriestandort Deutschland. Dies gilt es, zu nutzen!

Masterplan entwickeln


Die Potentiale der Künstlichen Intelligenz müssen in allen Bereichen der Gesellschaft, in Bildung, Forschung, Gesundheit und Wirtschaft genutzt werden, um im globalen Innovationswettlauf auch künftig ganz vorne mit dabei zu bleiben. Hierfür brauchen wir ein politisches Konzept, das ganzheitlich angelegt ist. Ziel der Bundesfachkommission ist es, eine derartige Strategie im Dialog zwischen den Spitzen aus Unternehmen und Politik zu erarbeiten.

 

Standards der Wertschöpfung 4.0 definieren

Deutschland ist im Automobil- und Maschinenbau, aber auch in der Prozess- und Steuerungsautomation Weltmarktführer. Um unsere Stärken auch in Zukunft bestmöglich nutzen zu können, müssen wir jetzt bei der Definition der Standards bei Industrie 4.0 dringend Tempo machen. Die Standardisierung von Industrie 4.0-Anwendungen ist dabei nicht allein Aufgabe der Politik, sondern muss vor allem von den Unternehmen entwickelt werden. Die Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Chancen von Industrie 4.0 müssen dringend in die Chefetagen des Mittelstandes transportiert werden.

 

Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen und Startups verbessern


Bei der Gründungsfinanzierung hat die Bundesregierung viel Initiative gezeigt, etwa mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF). Der Fokus der Politik sollte weniger darauf liegen, weitere öffentliche Mittel bereitzustellen, sondern Anreize für verschiedenartige private Investoren zu schaffen, etwa mittels der Förderung von Business Angel Investitionen und Venture Capital Gesellschaften. Die Bundesfachkommission wird sich weiter dafür stark machen, dass Deutschland aus der zweiten Liga der Startup-Standorte aufsteigt. Künftig soll eine eigene Bundesarbeitsgruppe Startups etabliert werden, die inhaltlich und personell eng mit der Bundesfachkommission verzahnt ist.

Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitzender der Bundesfachkommission
Hans Georg Krabbe 
Hans-Georg Krabbe (Vorsitzender) Vorstandsvorsitzender, ABB AG

"Deutschland braucht einen Masterplan für Künstliche Intelligenz, Robotik und Wertschöpfung 4.0. Dies ist nicht weniger als eine der Schicksalsfragen der deutschen Industrie."


Hans-Christian Boos
(Stellv. Vorsitzender)

CEO
arago GmbH
Alf Henryk Wulf                (Stellv. Vorsitzender)
Vorsitzender des Vorstandes GE Power AG
Mannheim
Kontakt
Dr. Paul Kowitz
Bereichsleiter Innovation, Digitales und Immobilienwirtschaft

Telefon: 030 / 240 87-216
Telefax: 030 / 240 87-205

p.kowitz@wirtschaftsrat.de
Postanschrift
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Luisenstraße 44
D-10117 Berlin