03. März 2020
Wachstumschancen von Künstlicher Intelligenz in den Vordergrund rücken
Wolfgang Steiger: Das KI-Observatorium des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales darf nicht zum Hemmschuh für KI-Technologie „Made in Germany“ werden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt davor, Künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland nur in Zusammenhang mit Regulierung zu diskutieren. „Das heute von Bundesminister Hubertus Heil ins Leben gerufene KI-Observatorium sollte nicht nur die Risiken in den Blick nehmen, sondern viel stärker die großen Chancen der Technologie hervorheben“, fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

Während in Deutschland hauptsächlich über die Regulierung einer komplexen Technologie diskutiert wird, arbeiten andere Regierungen energisch daran das wirtschaftliche Potential von KI auszuschöpfen. „Es ist kennzeichnend, dass die Initiative für das KI-Observatorium aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales kommt. Wieder einmal beginnen wir ängstlich zunächst mit der Regulierung, anstatt die immensen Wachstumsperspektiven als Chance zu begreifen und auf Regulierung erst einmal zu verzichten. Dabei hat uns die Geschichte mehrfach gelehrt, dass neue Technologien mehr Arbeitsplätze schaffen, als sie vernichten und am Ende das anfänglich Befürchtete gar nicht eintritt“, betont Wolfgang Steiger.

Um nicht den Anschluss zu verlieren, fordert der Wirtschaftsrat, die sehr gute KI-Grundlagenforschung hierzulande zu tragfähigen Geschäftsmodellen weiter zu entwickeln, um so zu einem wichtigen Teil der Wertschöpfung zu werden.Die Transferaktivitäten sollten sich dabei nicht nur auf Deutschland beschränken, sondern auch eine Vernetzung auf europäischer Ebene vorangebracht werden.

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