26. Juli 2011
Was bedeutet der Regierungswechsel für die Region?
Der Landtagsabgeordnete der Grünen, Siegfried Lehmann MdL, stellt sich den Fragen der Unternehmer der Region Konstanz
Der Regierungswechsel in Baden-Württemberg ist vollzogen, wie geht es künftig für die Unternehmen in der Region weiter? Diese Frage stellten Unternehmer und Führungskräfte der Sektion Konstanz/Westlicher Bodensee im neuen Energiewürfel der Stadtwerke Konstanz dem Landetagsabeordneten der Grünen, Siegfried Lehmann MdL, Vorsitzender des Bildungsausschusses, Mitglied des Europaausschusses des Landtages Baden-Württemberg.
Dr. Peter Lang, Konrad Frommer (Foto: Wirtschaftsrat)

Vorher stellte der Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz, Konrad Frommer, das Unternehmen vor und adressierte in eigenen unternehmerischen Belangen an die Landesregierung:  „Die Entwicklung der Energiepreise spricht für sich, ebenso die langsam ausufernde Bürokratisierung der Verwaltung“.

 

„Eine gesicherte, nachhaltige und verlässliche Energieversorgung ist auch eines der Hauptanliegen des Wirtschaftsrats“, ergänzte Dr. Peter Lang, Sprecher der Sektion Konstanz/Westlicher Bodensee. „Wir fordern einen zukunftsfähigen und wirtschaftlichen Ausbau der erneuerbaren Energien“.

Siegfried Lehmann MdL im Gespräch (Foto: Wirtschaftsrat)

Gesprächs- und Diskussionsstoff mit dem Landtagsabgeordneten gab es mehr als genug: Deutsch-schweizerische Grenzfragen spielten ebenso eine Rolle wie Fragen zur Bildungspolitik der Grün-Roten Regierung als auch der weitere Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

 

Der Landtagswahlkreis 56 Konstanz mit knapp 98.000 Wahlberechtigten umfasst die Kommunen Allensbach, Gaienhofen, Konstanz, Moos, Öhningen, Radolfzell am Bodensee und Reichenau des Landkreises Konstanz. Landschaftlich schön gelegen, profitiert die Region sehr vom Tourismus und der direkten Grenze zur Schweiz. Der Bodenseeraum bietet ein hervorragendes Beispiel für einen natürlich und historisch entstandenen Verflechtungsraum, der heute wirtschaftlich, sozial und kulturell über die Grenzen der einzelnen Staaten hinaus eng zusammengewachsen ist. Dennoch heißt es am Puls der Zeit zu bleiben.

(Foto: Wirtschaftsrat)

„Der Wirtschaftsrat wird die Entwicklungen in der Region kritisch und konstruktiv begleiten, damit wir in Zukunft nicht abgehängt werden“, sagte Dr. Peter Lang. Als besonders wichtige Projekte hob er den weiteren Ausbau der Bundesstraßen B 33 und B 31 wie den der Gäubahn hervor, damit eine schnelle verkehrstechnische Anbindung der Region an Europa gesichert bleibt.