08. Januar 2016
Flüchtlingsstrom spürbar reduzieren
DIE WELT

Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, im Gespräch mit der WELT:

 

"2015 hat Deutschland etwa die Einwohnerzahl Münchens aufgenommen. Wenn wir 2016 noch einmal Köln dazu bekommen, verkraftet das die Gesellschaft nicht", so Steiger. Nur bei einer Aufnahmezahl zwischen 200.000 und 300.000 gäbe es die Chance, dass die Integration gelinge. Um die Attraktivität Deutschlands für Flüchtlinge zu verringern, sollten die Sozialleistungen zurückgefahren und so weit wie möglich auf Sachleistungen, statt Bargeld umgestellt werden, fordert Steiger.

 

"Um die europäische Zusammenarbeit sei es derzeit nicht nur in der Flüchtlingsfrage nicht gut bestellt", mahnt Steiger und verwies darauf, dass Griechenland die mit den Gläubigern vereinbarten Wirtschaftsreformen verschleppe. "Die Griechen nutzen es aus, dass Brüssel derzeit mit der Flüchtlingskrise beschäftigt ist. Die Gefahr ist groß, dass man Athen erneut den Schlendrian durchgehen lässt und damit die Glaubwürdigkeit der EU weiter beschädigt."

 

"Auch Deutschland muss nach Einschätzung des Wirtschaftsrats mehr zur Sicherung seines künftigen Wohlstands tun. Statt in diesen guten Zeiten Rücklagen für die Zukunft zu bilden, habe die große Koalition gewaltige Lasten in die Zukunft geschoben", zitiert DIE WELT Steiger weiter "Während der Staat in den vergangenen Jahren immer mehr für Sozialleistungen ausgegeben habe, habe er bei den Zukunftsinvestitionen gespart."

 

Lesen Sie hier den gemsamten Beitrag in der WELT vom 08.01.2016 auf Seite 6 sowie online.

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