19. Oktober 2016
Wir brauchen eine starke atlantische Partnerschaft!
Ford-Chef Bernhard Mattes zu Gast beim Wirtschaftsrat Köln
Bernhard Mattes (Foto: Wirtschaftsrat)

2015 betrug der Wert der deutschen Exporte in die USA 115.000 Milliarden Euro. „Das Geschäft mit den USA ist weitaus intensiver und umfassender als mit China.“ Anschaulich verdeutlichte Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ford-Werke-GmbH und Präsident AmCham Germany, bei einem Vortrag vor der Sektion Köln des Wirtschaftsrates der CDU e.V. die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen für die deutsche Wirtschaft. Angesichts der starken wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den USA und Deutschland warb Mattes für eine Fortführung der TTIP-Verhandlungen. „Die USA sind unser wichtigster Handelspartner.“

In diesem Zusammenhang sprach sich Sektionssprecher Eldach-Christian Herfeldt für offene Märkte und gegen Protektionismus aus. „Protektionismus ist der Totengräber für Freiheit und Wohlstand.“ Mit TTIP entstünde für 817 Millionen Menschen der größte Wirtschaftsraum der Welt. Dies hätte positive Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung in Europa, besonders auch für Deutschland. Allerdings stünde das Fenster für die Umsetzung des Abkommens nicht unbegrenzt offen. „TTIP ist die letzte große Möglichkeit für die Europäer, den Welthandel in ihrem Interesse mitzugestalten.“ Wer die Standards setze, der bestimme den Markt von morgen, mahnte Herfeldt. Umso wichtiger sei es, die Bürger von den Vorteilen des Abkommens zu überzeugen.


v.l.n.r. Eldach-Christian Herfeldt, Bernhard Mattes (Foto: Wirtschaftsrat)