18. Oktober 2018
"Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen für die Energiewelt von morgen!"
Hildegard Müller im Austausch mit der Sektion Köln
Hildegard Müller während ihres Impulsvortrages (Foto: Wirtschaftsrat)

„Wie wird die Energiewelt von morgen aussehen, wie stellen wir sicher, dass Strom bezahlbar bleibt und wie schaffen wir für Unternehmen und Bürger Planungssicherheit?“, fragte Sektionssprecher Christian-Eldach Herfeldt zu Beginn einer Veranstaltung der Sektion Köln des Wirtschaftsrates der CDU e.V. „Heute wagen wir einen Blick in die Zukunft der Energiewirtschaft. Ich freue mich, dass uns Frau Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur, innogy SE, mit auf eine Reise in die Energiewelt von morgen nimmt und uns Antworten auf diese brennenden Fragen gibt.“

Eldach-Christian Herfeldt begrüßt die Teilnehmer (Foto: Wirtschaftsrat)

„Der weltweite Energiebedarf wächst rapide und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.“ berichtete Hildegard Müller. Digitalisierung, Urbanisierung sowie weltweiter Bevölkerungszuwachs seien Faktoren, die diese Entwicklung befeuern. Die Energiewelt von Morgen müsse vor allem dezentral und intelligent organisiert werden: „Nur durch die Dezentralisierung der Energieproduktion und künstliche Intelligenz im Verteilnetz, die für nötige Flexibilität sorgt, ist die dritte Energiewende zu meistern.“ Prinzip der künftigen Energiepolitik müsse es sein, so erklärte die ehemalige Staatsministerin im Bundeskanzleramt weiter, mit verlässlichen Rahmenbedingungen die Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und die Investitionsbereitschaft in Deutschland wieder zu stärken: „Wir brauchen Rahmenbedingungen für die Energiewelt von morgen.“

v.l.n.r. Peter Bisa, Eldach-Christian Herfeldt, Hildegard Müller, Manfred Ringmaier (Foto: Wirtschaftsrat)