07. März 2012
„Wir leben in einer hochspannenden Zeit“
Dr. Ulrich Zeitel, Landesversitzender der Wirtschaftsrats, spricht bei der thallos AG Tübingen zum Thema: „Was erwarten die Mitglieder vom Wirtschaftsrat?“
„Wir haben das große Glück, dass der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats Baden-Württemberg sich heute persönlich die Ehre gibt und zu uns spricht“, freute sich zu Beginn der Veranstaltung Werner Theis, Sprecher der Sektion Reutlingen/Tübingen. Nachdem auch Werner Braun, Gastgeber und Vorstand der thallos AG einige einleitende Worte an die Zuhörerschaft richtete, wurde Dr. Ulrich Zeitel die uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu teil.

So begann Zeitel seinen Vortrag mit Ausführungen zu den Umständen der Gründung des Wirtschaftsrats und seiner daraus resultierenden Nähe zur Christlich Demokratischen Union mit den Idealen einer sozialen Marktwirtschaft nach den Ideen Ludwig Erhards. Zeitgleich machte Zeitel auch deutlich, „dass der Wirtschaftsrat keine Parteienorganisation, sondern ein unabhängiger Unternehmerverband ist, dessen Hauptaufgabe darin besteht, politischen Akteuren die Ziele der vor allem mittelständischen Wirtschaft nahe zu bringen“.

Gerade vor dem Hintergrund, dass heute weder im Land- noch im Bundestag Unternehmer zu finden seien, müssten die Interessen und Bestrebungen des Wirtschaftsrates durch eine breit aufgestellte Basis nachhaltig an die Entscheidungsträger herangetragen werden. „Hierfür benötigen wir Sie!“, zählt der Landesvorsitzende auch weiterhin auf das Engagement „seiner“ Mitglieder. Hierbei wurde auch ein besonderes Anliegen Zeitels deutlich. So soll nach dessen Dafürhalten die Rolle der Frauen im Wirtschaftsrat, die ungemein wichtige Impulse geben könnten, eine noch größere sein als bisher, wofür er breite Zustimmung aus dem überwiegend männlichen Teilnehmerfeld erhielt.  

 

„Wir leben gegenwärtig sowohl auf Landes-, Bundes- als auch auf Europaebene in einer enorm schwierigen, aber hochspannenden Zeit“, zog Dr. Zeitel ein abschließendes Fazit seines fesselnden Vortrags, für den er Applaus und Anerkennung von den gut zwanzig anwesenden Mitgliedern erhielt.