12. Juni 2019
"Wir müssen die Bundesländer Berlin und Brandenburg als Einheit denken, sonst funktioniert es nicht"
Sommerabend der Sektion Potsdam
Ingo Senftleben MdL, Spitzenkandidat der CDU Brandenburg für die Landtagswahlen am 01. September 2019, sprach sich für eine engere Zusammenarbeit der beiden Bundesländer aus. Damit das gelingt, müssten vor allem im Bereich der Verkehrsinfrastruktur besser und konzeptioneller gearbeitet werden. „Die Infrastruktur ist für die Ansiedlung neuer Unternehmen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg ein entscheidender Faktor", so der Oppositionsführer des Landtages von Brandenburg.
Spitzenkandidat der CDU in Brandenburg: Ingo Senftleben MdL (Foto: Wirtschaftsrat/ Julia Smolnik)

Detlev Seeliger, Sprecher der Sektion Potsdam, weist in seinen einführenden Worten besonders auf die wenig durchdachte Energiepolitik hierzulande hin: „Es kann doch nicht sein, dass wir so viel Strom produzieren, welchen wir gar nicht nutzen können“. Dafür müssten in Deutschland endlich Innovationen vorangetrieben werden, so Senftleben. „Wir dürfen den nächsten Schritt in der Technik nicht verschlafen, ansonsten drohen wir den Anschluss zu verlieren“. Es könne auch nicht sein, dass Potsdam bundesweit die mit besten Forschungseinrichtungen hat, aber wir es als Land nur so wenig nutzen – von daher müssen wir dringend den Etat dahingehend erhöhen", sagte Senftleben. Als die wichtigsten Projekte in Brandenburg sieht Senftleben den Fachkräftemangel, die Infrastruktur, den Strukturwandel und eben Investitionen in den Forschungsbereich.

Sommerabend der Sektion Potsdam im Golf- und Country Club Seddiner See (Foto: Wirtschaftsrat/ Julia Smolnik)