15. Oktober 2018
Wirschaftsrat zur Bayernwahl breit in den Medien: Große Koalition darf nicht zur Tagesordnung übergehen
Wolfgang Steiger: Bürger erwarten klare Führung, weniger Streit und mehr konsequentes Handeln

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert die Parteien der Großen Koalition auf, nach dem für sie schlechten Wahlausgang nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen. "Auch die eifrigsten Umverteilungspolitiker sollten zur Kenntnis nehmen, dass trotz Sozialgeschenken in Milliardenhöhe ein neuer Tiefstand in der Zustimmung erreicht wurde. Auch mit noch mehr Geld werden sie keine Trendwende erreichen", mahnte Generalsekretär Wolfgang Steiger. "Die Bürger erwarten, dass weniger gestritten und vielmehr konsequent gehandelt wird. Das betrifft beispielsweise die Entlastung der Mitte der Gesellschaft und die Zuwanderungspolitik, in der wir zu einer gezielten Auswahl von Fachkräften und zu einer strikten Begrenzung der Zuwanderung in die Sozialsysteme kommen müssen".

Mehrere Agenturen und Medienprotale, darunter REUTERS, AFP, Handelsblatt, Westdeutsche Allgemeine, Südwest Presse, Hamburger Abendblatt, Passauer Neue Presse, Neue Osnabrücker Zeitung, Rheinpfalz, Ostsee-Zeitung, Bonner Generalanzeiger und Frankfurter Neue Presse hatten zuvor die Forderung des Wirtschaftsrates aufgegriffen, jetzt einen Richtungswechsel zu vollführen. Ein Weiter-so wäre fatal. "Es ist zu befürchten, dass sich das bei den nächsten Wahlen wegen einer zu inkonsequenten, zu wenig harmonischen und kaum zukunftsorientierten Politik fortsetzt.“

 

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