16. Mai 2012
Wirtschaft trifft Politik
„Mobilität 2.0 - die Zukunft der Automobilindustrie in Deutschland“ - der Juniorenkreis zu Gast im Mercedes-Benz Museum
Stuttgart. Rund 100 Mitglieder und Gäste des Juniorenkreises Baden-Württemberg konnten sich mit wunderbarem Blick auf die Oldtimer-Sammlung im Mercedes-Benz Museum Stuttgart eindrucksvoll davon überzeugen, was den Wirtschaftsrat als Unternehmen der Unternehmer ausmacht: Vertreter aus Wirtschaft und Politik an einen Tisch bringen.
Dr. Peter Wende LL.M., Landesvorsitzender Juniorenkreis Baden-Württemberg

Selten wurde bei einer Wirtschaftsratsveranstaltung deutlicher, wie dringend notwendig der direkte Kontakt von Industrie und Wirtschaft zur Legislative ist.

 

Der konstruktive Dialog - nicht nur zwischen den einzelnen Parteien auf Bundes- und Landesebene - sondern insbesondere auch mit Industrie, Handel und Dienstleistung ist gerade für eine Industrienation wie Deutschland elementar wichtig.

Martin Jäger, Leiter Global External Affairs and Public Policy der Daimler AG

Martin Jäger, Leiter Global External Affairs and Public Policy der Daimler AG, verbindet beispielhaft einen großen Weltkonzern mit der Politik. Nicht zuletzt, weil er unter anderem fünf Jahre bei Frank Walter Steinmeier als Sprecher tätig war, kann er für beide Seiten sprechen.

Zusammen mit Steffen Bilger MdB, der die Seite der Politik vertrat, wurde den Anwesenden durch die lebhafte Diskussion deutlich, wie unterschiedlich beide, Wirtschaft und Politik, denken und handeln. Und aus welcher Motivation heraus beide Seiten agieren.

 

Stefffen Bilger MdB

Unter der Moderation des Landesvorsitzenden im Juniorenkreis Baden-Württemberg, Dr. Peter Wende, konnten sich die Anwesenden ein klares Bild davon machen, wie groß die Herausforderungen bei der Gestaltung  der Zukunft unserer Automobilindustrie sind und welche Vielzahl an Interessen und Zielen dabei in Einklang gebracht werden müssen: Ob Vignettenlösungen für unsere Autobahnen, Umweltplaketten in Innenstädten, Elektrotankstellen für die Fahrzeuge der Zukunft, intelligentes Car-Sharing, Steuererleichterungen für Neufahrzeuge oder innovative Infrastrukturkonzepte - es gibt unendliche viele Lösungsansätze, Mittel und Wege für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Mobilität der Zukunft.

 

Nicht nur am Beispiel „Automobil“ zeigt sich also: je intensiver der Austausch, desto besser kann die Intention des Gegenübers verstanden und nachvollzogen werden und desto besser ist Deutschland für die Zukunft gerüstet!