04. Mai 2017
"Wirtschaftsfaktor Werder Bremen"
Diskussion und Stadionführung
Auf Initiative des Vorstandes des Jungen Wirtschaftsrates in Bremen, Ralf Behrend, folgten knapp 70 Mitglieder und Gäste der Einladung ins Bremer Weserstadion. Der dort ansässige, 1899 gegründete Sportverein Werder Bremen ist mit der Stadt Bremen eng verbunden. Die grün-weiße Raute prägt das Stadtbild und nahezu die ganze Bevölkerung unterstützt den Verein in guten wie in schlechten Zeiten. Es sollte um die Fragen gehen wir: Inwiefern profitiert Bremen von Werder Bremen? Was bringt uns der Verein?
Foto: Wirtschaftsrat

Zu Beginn nutzen fast alle die Möglichkeit, an einer Führung durch die „heiligen Hallen“ teilzunehmen und sich von den begeisternden Stadionführern über die Entwicklung und Geschichte des Weserstadions und die Besonderheiten der Lage mitten in der Stadt und am Fluss zu informieren.

 

Der Geschäftsführer und Präsident vom Sport-Verein „Werder“ von 1899 e.V., Dr. Hubertus Hess-Grunewald, fesselte im Anschluss die Zuhörer in einer der VIP Lounges mit einem spannenden Rundumblick über das Thema „Corporate Social Responsibility“ sowie die Marke „Werder Bremen“. Er bestätigte die in der gesamten Stadt vorherrschende hohe Identifikation mit dem Verein „Werder Bremen“, der neben dem Fußball fünf weitere Sportbereiche und sowohl durch den Spitzensport glänzt, aber auch Breitensport für viele Vereinsmitglieder anbietet und damit zu dem größten Sportverein des Stadtstaates Bremen zählt. Der Verein begleitet zahlreiche CSR-Projekte unter dem Motto „Bremer bewegt“ und bindet seine Mitglieder in allen Altersstufen mit Angeboten zu „Lebenslang Grün Weiß“.


Die wirtschaftliche Bedeutung des „Wirtschaftsunternehmen Werder Bremen“  wurde durch den Direktor Vertrieb Oliver Rau analysiert und vorgestellt. Herr Rau berichtete über die seit Jahren wachsenden fünf strategischen Geschäftsfelder und den Anstieg der Gesamtumsätze auf über 108 TEUR. Die Erlösströme des erfolgreichen Bundesligisten Werder Bremen durch Merchandising, den Spielbetrieb, Sponsoring, Transfers und Medien-Einnahmen seien in den letzten Jahren stetig gewachsen. Als Arbeitgeber spiele Werder besonders an Heimspieltagen eine bedeutende Rolle, da neben den 250 dauerhaft angestellten Mitarbeitern an diesen Tagen etwa 1700 Menschen im Weserstadion beschäftigt sind, so der Vetriebsdirektor Rau. Die Relevanz für die Bremer Wirtschaft spiegelt sich auch in den so gut wie ausgebuchten 3500 Plätzen der VIP-Logen, die vorwiegend von mittelständischen Unternehmen genutzt werden, die damit zu den starken und treuen Kunden von Werder Bremen gehören. Oliver Rau präsentierte die aktuellen Zahlen der wichtigsten Effekte für die Stadt Bremen durch den Verein Werder Bremen: Danach geben die Stadionbesucher insgesamt 15 Mio. EUR für Verzehr und Anreise aus und erzeugen somit eine erhebliche regionale Wertschöpfungskette. Der crossmediale Werbewert wird auf 50 Mio. EUR beziffert, die die Stadt Bremen an Marketingmaßnahmen einspare, da dies der Effekt ist, den Werder als Sichtbarkeit erzielt. Die gesamte Wertschöpfungskette des Vereins belaufe sich auf 319 Mio. EUR, womit Werder Bremen als Wirtschaftsfaktor zu den ganz Großen Playern in Bremen gehöre, so die eindrucksvollen Zahlen von Oliver Rau.


Im Anschluss an die beiden inhaltsstarken Vorträge gab es etliche Fragen aus dem Publikum, die sowohl der Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald als auch der Direktor Vertrieb Oliver Rau mit Expertise und Souveränität beantworteten, so dass alle Teilnehmer mit neuen und aktuellen Eindrücken und Fakten auf Werder und Bremen schauen werden.

Impressionen
Herr Dr. Hess-Grunewald gibt einen Einblick in die Marke "Werder Bremen". - Foto: Wirtschaftsrat
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Kontakt

 

Dr. Barbara Rodewald (Landesgeschäftsführerin)


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