24. Mai 2012
Neue Netze für Neue Energien?
Wirtschaftsfrühstück der Sektion Brandenburg an der Havel
Den Ausbau der erneuerbaren Energien, deren Verankerung als tragende Säule im Energie-Mix und die an den massiven Ausbau der Brandenburger Energienetze geknüpften Anforderungen, diskutierten die Mitglieder des Wirtschaftsrates im Anschluss an die Ausführungen von Bernd Dubberstein, Vorstandsvorsitzenden der E.ON edis AG.
Bernd Dubberstein, Vorstandsvorsitzender, E.ON edis AG (Foto: Wirtschaftsrat)

Die E.ON edis AG hat als Netzbetreiber einen überdurchschnittlich hohen Anteil bei der Einspeisung aus Anlagen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Dubberstein zeigte in seinem Vortrag dringenden Handlungsbedarf in der Beschleunigung des Netzausbaus und der Entwicklung innovativer Speicher- und Smart Gridlösungen auf. Zudem forderte Dubberstein eine Weiterentwicklung der Regulierungsbedingungen für eine zeitnahe Kostenumlage von EEG-bedingten Erweiterungsinvestitionen insbesondere für die 110-kV Ebene und die Solidarisierung der EEG-bedingten Mehrkosten.

 

Anschließend hatten die rund 50 Unternehmer die Möglichkeit eines der größten europäischen Solarkraftwerke zu besichtigen. Die 383.000 verbauten kristallinen Solarmodule der 200 Hektar großen Fläche des ehemaligen Militärflughafens Brandenburg-Briest, decken bei 4000 KWh den durchschnittlichen Haushaltsjahresverbrauch an Strom von rund 11.500 Haushalten.

Impressionen
(Foto: Wirtschaftsrat)
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