28. Februar 2020
Wirtschaftsrat als Stimme der Vernunft zur Wasserstoffstrategie im Handelsblatt
Wolfgang Steiger: Aufbau eines marktwirtschaftlichen Rahmens für eine integrierte Wasserstoffwirtschaft gefordert

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. hat in der Debatte um die „Nationale Wasserstoffstrategie 2030“ der Bundesregierung mehr Vernunft angemahnt. „Die Beimischung von synthetischen Kraftstoffen muss als Erfüllungsoption zur Erreichung des Erneuerbaren-Energien-Ziels am Endenergieverbrauch des Verkehrssektors anerkannt werden“, sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, dem Handelsblatt. „Im Fokus der Wasserstoffstrategie sollte nicht Ordnungsrecht mit staatlichen Detailvorgaben für verschiedene Sektoren stehen, sondern der Aufbau eines marktwirtschaftlichen Rahmens für eine integrierte Wasserstoffwirtschaft. Grundvoraussetzung dafür ist ein konsequenter Abbau der überzogenen staatlichen Abgaben und Umlagen beim Strompreis sowie der Ausbau der bestehenden deutschen und europäischen Transport- und Verteilungsinfrastruktur“, so Wolfgang Steiger weiter.

Die Chancen des klimaneutralen Wasserstoffs liegen aus Sicht des Wirtschaftsrates darin, die Klimaschutzziele beim gleichzeitigen Erhalt der industriellen Wertschöpfung in Deutschland und der EU zu erreichen. Das zuletzt vermeldete Sinken des Industrieanteils am Bruttoinlandsprodukt ist ein schlechtes Zeichen. „Ziel muss es sein, einen Marktrahmen für die wirtschaftliche Produktion und Abnahme von klimaneutralen Gasen in Europa zu schaffen, in dessen Mittelpunkt neben Fragen der Infrastruktur kombinierte Herkunfts- und Nachhaltigkeitsnachweise für klimaneutrale Gase stehen“, fordert Wolfgang Steiger.

Den vollständigen Artikel in der heutigen Ausgabe des Handelsblattes können Sie hier nachlesen.

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