11. Juli 2014
Wirtschaftsrat begrüßt die Einsetzung einer Kommission zur Senkung der Baukosten
Dr. Marc Weinstock: Zeitplan straffen und zügig konkrete Ergebnisse entwickeln, um schnell zu mehr neuen Wohnungen zu kommen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. begrüßt, dass in der Auftaktsitzung des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen unter Leitung der Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks die Einsetzung einer Kommission zur Senkung der Baukosten beschlossen worden ist. „Die Kosten für den Neubau zu senken, ist für uns der zentrale Schlüssel für mehr Wohnraum in Ballungszentren und damit sinkenden Mieten“, sagt Dr. Marc Weinstock, Vorsitzender der Bundesfachkommission Stadtentwicklung, Bau und Immobilien des Wirtschaftsrates. Der Zeitplan der Ministerin, im Herbst 2014 ein Memorandum und ein Jahr später einen Zwischenbericht vorzulegen, sei jedoch nicht ambitioniert genug.

„Wir brauchen zügig belastbare, und vor allem konkrete Ergebnisse, die alle Beteiligten unter einen Hut bringen, und am Ende die Rahmenbedingungen für Wirtschaft und damit für den Neubau von Wohnungen wirklich verbessern“, fordert Weinstock. Dazu zählen eine ganze Reihe von Punkten – angefangen von der Beschleunigung von Genehmigungs- und Planungsverfahren über die stetige Verschärfung der energetischen Vorschriften bis hin günstigeren Abgabe von Grundstücken und schnelleren Flächenumwidmungen in Ballungszentren.

„Mietpreisbremse auf der einen Seite und Forderungen an die Immobilienwirtschaft, mehr für den Neubau zu leisten, passen nicht zusammen. Deshalb ist das Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen eine gute Idee, bei der allein es jedoch nicht bleiben darf“, erklärt Weinstock.

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