10. Dezember 2015
Wirtschaftsrat begrüßt Digitalisierung des Asylverfahrens
Wolfgang Steiger: Verspätete Maßnahmen müssen nun konsequent vorangetrieben werden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. begrüßt die Einführung eines Ausländerzentralregisters für die Behörden. „Die beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung kommen spät, müssen daher aber umso konsequenter vorangetrieben werden. Wenn jetzt, wie vom Wirtschaftsrat vorgeschlagen, die Vernetzung der IT-Systeme der beteiligten Bundes-, Landes- wie Kommunalbehörden erfolgt und in diesem Zusammengang eine ID-Card für Flüchtlinge eingeführt wird, ist das ein erster wichtiger Schritt“, betonte Generalsekretär Wolfgang Steiger.

Der anhaltend hohe Zustrom an Asyl- und Schutzsuchenden stellt Deutschland vor enorme Herausforderungen. Dabei befindet sich die öffentliche Verwaltung im Dauerstress. Jüngst forderte der Wirtschaftsrat daher eine IT-Offensive, um den sich immer weiter aufbauenden Stau an offenen Asylverfahren zu bewältigen. In Zukunft können die Behörden so schneller feststellen, ob sie ein Flüchtling in der Aufnahmeeinrichtung aufhält, die ihm zugewiesen wurde, oder ob er sich eigenmächtig an einen anderen Ort begeben hat.

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