29. Juli 2019
Wirtschaftsrat: Bessere Startup-Förderung dringend nötig
Wolfgang Steiger im Handelsblatt und bei Gründerszene: Zahlreiche Hürden und Hemmnisse“ behindern das Wachstum junger Firmen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fürchtet, dass die deutsche Gründerszene international den Anschluss verliert und hat deshalb einen Maßnahmenkatalog für eine verbesserte Förderung von Unternehmensgründungen vorgelegt. „Zahlreiche Hürden und Hemmnisse behindern das Wachstum junger Firmen, weshalb die besten Start-ups lieber in die USA übersiedeln anstatt aus Deutschland heraus einen globalen Champion aufzubauen“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger dem Handelsblatt. „Und das Engagement deutscher institutioneller Investoren in Wagniskapital ist im internationalen Vergleich viel zu gering.“ Zudem brauche es eine aktive Förderung der Startup-Kultur: „Alle Maßnahmen blieben wirkungslos, wenn kaum jemand eine Unternehmensgründung als Karrierechance versteht“, erklärte Wolfgang Steiger bei Gründerszene.de. „Nachwuchsförderung ist deshalb ein ganz zentraler Punkt einer erfolgreichen Startup-Strategie.“

Der Wirtschaftsrat regt an, dass institutionelle Investoren wie Versicherungen oder Pensionskassen in Zukunft stärker als Wagniskapitalgeber agieren sollten. Anlageregeln müssten gelockert werden, zudem wäre ein deutlicher Bürokratieabbau zentral für erfolgreiche Unternehmensgründungen. Der Wirtschaftsrat will zudem einen Dachfonds nach dänischem Vorbild gründen, um so den großen Kapitalbedarf schnell wachsender Unternehmen zu decken. Durch weitere Startup-Hubs an Universitäten in allen Bundesländern soll der Austausch zwischen Industrie, Mittelstand und Startups verbessert werden. Steuerliche Nachteile bei Firmenbeteiligungen von Mitarbeitern gehören abgeschafft.

 

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