11. April 2011
Wirtschaftsrat blickt hinter die Kulissen von Eintracht Frankfurt
"Vorbild für Staatsfinanzen"
Der Manager von Eintracht Frankfurt, Heribert Bruchhagen, ließ jetzt die Teilnehmer am Unternehmerfrühstück des Wirtschaftsrates hinter die Kulissen des Traditionsvereins blicken. Das Unternehmen „Eintracht Frankfurt“ sei trotz des gnadenlosen Wettbewerbs in der Bundesliga solide aufgestellt, sagte Brauchhagen und nannte Zahlen.

Der Fußballverein setzt im Jahr rund 68 Millionen Euro um; 27,5 Millionen Euro stehen im Lizenzspieleretat (zum Vergleich: Bayern München: 190 Millionen Euro); sämtliche Schulden sind mittlerweile abgebaut; im Durchschnitt besuchten in dieser Saison 48.000 Zuschauer die Heimspiele – mit 51.000 Zuschauern ist das Stadion ausverkauft; an die Stadt Frankfurt werden jährlich 9,3 Millionen Euro Miete bezahlt.

 

Prof. Hans Helmut Schetter, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates und „bekennender Eintracht-Fan“, lobte den soliden Umgang des Vereins mit dem Geld: „Der Haushalt von Eintracht Frankfurt ist ein gutes Vorbild für die Staatsfinanzen – hier gilt die Devise nur so viel ausgeben, wie an Einkünften auch vorhanden ist“.

 

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