22. Mai 2019
Wirtschaftsrat der CDU bewertet Gewerbeflächen, Schulbildung und Verkehrsanbindung negativ
BremenNews-Redaktion vom 22. Mai 2019
Kürzlich führte der Landesverband Bremen des Wirtschaftsrates der CDU eine Mitgliederumfrage durch, der zufolge Handlungsbedarf seitens der Politik besteht. Das betrifft die Verschlankung von Behörden, die Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen und die Wirtschaftskompetenz in der Politik, wie dessen Landesgeschäftsführerin Dr. Barbara Rodewald mitteilte.

Obwohl sie die Rahmenbedingungen als so schlecht empfänden, plane fast die Hälfte der befragten Unternehmer, kurz- oder mittelfristig in Bremen oder Bremerhaven zu investieren. Ein Drittel der Unternehmer strebe allerdings auch außerhalb des Landes Bremens Investitionsvorhaben an. Für mehr als Dreiviertel der Unternehmer besäßen die politischen Rahmenbedingungen hohen oder mittelgroßen Einfluss auf Investitionsentscheidungen.

Mehrheitlich würden die Teilnehmer einige Forderungen an die Bremer Politik stellen, um für die Unternehmen bessere Rahmenbedingungen bezüglich der Digitalisierung zu schaffen. Darunter fallen einen Verbesserung des Einsatzes von digitalen Medien in Schulen, die Stärkung der Medienkompetenz von Lehrkräften und Schülern sowie ein Ausbau der Breitbandnetze. Mit ausreichend (4) sei die existierende Schulbildung auf einer Skala zwischen der Note eins für sehr gut und fünf für mangelhaft am schlechtesten benotet worden.

Dass gute Wirtschaftspolitik mit einer guten Bildungspolitik einhergehe, davon seien die Befragten überzeugt. Müller-Arnecke halte die Realisierung von Bildungsprojekten, Infrastrukturmaßnahmen, Verkehrsplanungskoordination und Verschlankung von Behörden für dringende Aufgaben der nächsten Bremer Regierung.

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Dr. Barbara Rodewald
Landesgeschäftsführerin
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Landesverband Bremen
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28195 Bremen
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