14. Juli 2011
Juniorenkreis Hessen
Wirtschaftsrat: Die klügsten Köpfe für die Wirtschaft!
Ministerpräsident Bouffier: „Wir brauchen gut ausgebildete Menschen, die etwas leisten wollen.“
Den Nachwuchs fördern, „die klügsten Köpfe für eine Karriere in Wirtschaft und Politik gewinnen“ und ihnen beste Startbedingungen bieten – unter dieser Überschrift stand die Veranstaltung des Juniorenkreises im Wirtschaftsrat Hessen anlässlich der Jahrgangsabschlussfeier für das Nachwuchsförderungsprogamm, das der Wirtschaftsrat personell und programmatisch seit fünf Jahren begleitet.
Ministerpräsident Volker Bouffier umrahmt von den Mitgliedern des Landesvorstandes des Juniorenkreises Hessen. Ebenfalls mit dabei: Peter Beuth MdL, Generalsekretär der CDU Hessen, und Staatssekretär Ingmar Jung. Foto: Spallek

„Wenn wir uns Gedanken machen über die Zukunft Deutschlands,  müssen wir uns vor allem Gedanken machen über die Zukunft des Nachwuchses in Wirtschaft und Politik”, sagte Karina Henneberger, Vorsitzende des Juniorenkreises im Wirtschaftsrat Hessen. Es sei eine vordringliche Aufgabe von Wirtschaft und Politik dafür zu sorgen, dass Nachwuchskräfte aus der ganzen Welt dauerhaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland gewonnen werden. An die jungen Führungskräfte appellierte Henneberger: „Wir müssen mehr Eigenverantwortung als freie und selbstbewusste Bürger übernehmen.“ „Wir haben die Wahl: Freiheit oder Vater Staat”, zitierte Henneberger Prof. Kurt Biedenkopf.

 

Martin Scholich, Mitglied des Landesvorstands im Wirtschaftsrat und Vorstand der PwC AG betonte, dass junge Leute heute andere Vorstellungen hätten von einer Karriere in Wirtschaft oder Politik. Unternehmen müssten höheren Anforderungen entsprechen, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Viel stärker als früher würde nach dem langfristigen Sinn der Arbeit gefragt.

 

Mit einer Tour d'Horizon durch aktuelle wirtschaftspolitische Themen – von Europa, über die USA, bis hin zu Eurokrise und Energiewende - appellierte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier MdL an die Nachwuchsführungskräfte: „Sie müssen das Vertrauen in die Wirtschaft wiederherstellen.” Er forderte die jungen Menschen auf, selbst aktiv zu werden. Unter Applaus sagte Bouffier zum Thema Energiewende: „Der Wettlauf um den schnellsten Ausstieg aus der Kernkraft ist Blödsinn. Es muss um den klügsten Ausstieg gerungen werden. Wir brauchen mehr Hirn statt Bauch und Energiesicherheit , wenn Deutschland weiter als Industriestandort ganz vorn dran bleiben soll.” Sein Abschlussplädoyer an die Nachwuchskräfte: „Wir brauchen gut ausgebildete Menschen, die etwas leisten wollen. Und das sind Sie”.

 

Der Wirtschaftsrat stellt im Rahmen des Förderungsprogramms Nachwuchskräften erfahrene Unternehmer als Mentoren an die Seite, die sie im Normalfall zwei Jahre in ihren Unternehmen betreuen und auf das Leben als Unternehmer vorbereiten.

Volles Haus beim Thema "Nachwuchsförderung" Foto: Spallek