30. Juli 2015
Wirtschaftsrat: Digitale Zukunft nicht analog verwalten
Wolfgang Steiger: Wir brauchen eine flexible statt regulierte Arbeitszeit

Der Wirtschaftsrat der CDU fordert in der heutigen Ausgabe der Stuttgarter Zeitung, die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt nicht als Anlass für neue Regulierungen der Wirtschaft zu missbrauchen. „Ministerin Nahles, aber auch die CDA, schießen über das Ziel hinaus: Die richtige Antwort auf die Herausforderungen durch die Digitalisierung ganzer Wirtschaftsbereiche sind nicht weitere gesetzliche Regelungen für Angestellte und Unternehmen“, mahnte  der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, gegenüber der Zeitung.

„Die veränderten Arbeitszeitmodelle, aber auch die zunehmende Arbeit über verschiedene Zeitzonen hinweg, erfordern ein hohes Maß an Flexibilität – seitens der Unternehmen, seitens der Arbeitsnehmer aber auch seitens des Gesetzgebers. Ohne die Bereitschaft hierzu läuft Deutschland Gefahr, seine Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschaftsstandort zu verlieren“, so Steiger weiter. Die Diskussion dürfe nicht typisch deutsch geführt werden, also einseitig risikobetont. Unter Bewahrung unserer hohen sozialen, arbeitsrechtlichen und tarifvertraglichen Standards sollten wir den Wünschen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nach mehr Flexibilität und Eigenverantwortung entsprechen, indem wir vorhandene Hürden abbauen und nicht durch neue Vorgaben eine unternehmerfeindliche Überregulierung am Arbeitsplatz zu schaffen. 

 

Weiterführende Informationen:

Kampagne Digitale Agenda

Themenseite Arbeitsmarkt und Alterssicherung

 

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