10. November 2017
Emissionshandel stärken, Klimaschutzinstrumentenkasten bereinigen
Wolfgang Steiger: Europäischen Emissionshandel weiter stärken, nationale Alleingänge beenden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. unterstützt die EU-Einigung bei der Reform des Emissionshandels. "Effektiver Klimaschutz kann nur im internationalen Schulterschluss gelingen. Durch die Entnahme von Zertifikaten wird der Europäische Emissionshandel (ETS) als marktwirtschaftliches Leitinstrument für Klimaschutz weiter gestärkt. Zukünftig gilt es, den ETS auf weitere Sektoren und Wirtschaftsräume auszuweiten. Dabei ist stets Carbon-Leakage-Schutz zu gewährleisten, um den Industriestandort Deutschland nicht zu gefährden. Die Stärkung des ETS muss maximale Planungssicherheit für die Industrie schaffen", fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.  

 

"In keinem Fall darf der ETS durch einseitige nationale Maßnahmen wie einen beschleunigten Kohleausstieg oder eine CO2-Bepreisung konterkariert werden", erklärt Wolfgang Steiger weiter. Dies würde in den ETS-Mechanismus eingreifen und die im internationalen Wettbewerb stehende Industrie belasten. Ökonomische Gewinner wären französische Kernkraftwerke und mittel- und osteuropäische Kohlekraftwerke. Europaweit würden nur CO2-Emissionen verschoben statt diese einzusparen.

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