05. November 2019
Wirtschaftsrat fordert Ausbau der Riesterförderung statt Staatsfonds
Wolfgang Steiger in BILD und FAZ: Keine weiteren Zugeständnisse mehr bei der Grundrente

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt die Union vor einem Einknicken bei der Grundrente. „Der Koalitionsvertrag ist schon ein Kompromiss zugunsten der SPD gewesen“, mahnt Generalsekretär Wolfgang Steiger in der BILD-Zeitung. „Die Union darf keine weiteren Zugeständnisse mehr machen oder auch nur Signale aussenden, dass doch noch etwas geht.“ Zur Stärkung der Altersvorsorge unterstützt der Wirtschaftsrat die Initiative der CDA zur Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge und Beteiligung der Bürger am Produktivvermögen, mahnt aber zugleich eine privatwirtschaftliche Lösung an. „Die CDA hat Recht, wenn sie auf die Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge setzt. Wenn die Babyboomer in den Ruhestand gehen, stößt die gesetzliche Rentenversicherung brutal an ihre Grenzen. Umso dringender benötigen wir eine starke kapitalgedeckte, eigenverantwortliche Altersvorsorge“, sagte Wolfgang Steiger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Im Ergebnis funktioniert das Zusammenspiel aus staatlich organisierter, umlagefinanzierter gesetzlicher Rentenversicherung und eigenverantwortlicher, kapitalgedeckter Vorsorge gut. So sorgen 70 Prozent aller beschäftigten Alleinstehenden und 86 Prozent aller Paare vor, indem sie in Riester-, Rürup- und Betriebsrenten sowie Renten- und Lebensversicherungen einzahlen. Gerade die Riester-Rente hat sich als Instrument zur privaten Altersvorsorge bewährt. „Das Riester-Sparen hat 16,5 Millionen Bürgern in Deutschland den Zugang zu einer zusätzlichen, kapitalgedeckten Vorsorge eröffnet“, bilanziert Wolfgang Steiger. „Die Riester-Rente ist gegenüber einem Staatsfonds der bessere Ansatz, aber sie muss endlich attraktiver gemacht werden. Weniger Bürokratie, flexiblere Anlagemöglichkeiten und die Absenkung der teuren Garantien würden hier schon massiv helfen.“

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel in der BILD-Zeitung. Den Artikel zum CDA-Vorschlag finden Sie in der heutigen Ausgabe der FAZ auf Seite 17.

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