03. Februar 2021
Wirtschaftsrat fordert Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
Wolfgang Steiger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Zeitarbeit und Arbeitsanreize für Langzeitarbeitslose stärken

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Langzeitarbeitslosigkeit eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. „Leider wurden die Hartz-Reformen in den guten wirtschaftlichen Jahren Schritt für Schritt zurückgenommen“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). „Das rächt sich jetzt in der Krise. Umso dringender kommt es jetzt darauf an, Zeitarbeit und Arbeitsanreize zu stärken. Angesichts der großen wirtschaftlichen Unsicherheit ist es für viele Unternehmen aktuell ein zu großes Risiko, dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse einzugehen. Umso wichtiger ist eine Rücknahme der Beschränkungen für die Zeitarbeit, wie die Aufhebung der Vorschriften zu Höchstentleihdauer, ,Equal Pay‘ mit der Stammbelegschaft und dem weitgehenden Verbot in der Fleischwirtschaft“, so Wolfgang Steiger weiter.

Statt eines Zuschlages von 100 Euro auf Hartz IV, wie von Bundesarbeitsminister Heil gefordert, schlägt der Wirtschaftsrat attraktivere Hinzuverdienstregeln vor: „Hartz IV-Empfängern muss mehr von ihrem Hinzuverdienst bleiben, damit sie motiviert bleiben. Das gilt insbesondere dann, wenn sie sich Vollzeitarbeit nähern“, mahnte Wolfgang Steiger in der FAZ. „Unser Arbeitsmarktrahmen passt nicht mehr zu einer Situation, in der über eine Million Menschen langzeitarbeitslos sind – und die Lage könnte sich nach Corona nochmals verschärfen. Umso wichtiger wäre es, bereits jetzt gegenzusteuern.“

Den vollständigen Artikel finden Sie in der heutigen Ausgabe der FAZ auf Seite 18.

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