25. August 2016
Wirtschaftsrat fordert in BILD: Ludwig-Erhard- statt Karl-Marx-Straßen
Wolfgang Steiger: Nach mehr als Vierteljahrhundert von Ersatzheiligen der Linken im Straßenbild trennen - Erhard steht für Erfolgsmodell, Marx für Staatsbankrott

Auf der BILD-Titelseite fordert heute Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, die Umbenennung von rund 800 Straßen, die heute noch nach Karl Marx und Friedrich Engels benannt sind. Die Forderung wurde breit in allen BILD-Ausgaben in den neuen Ländern weitergespielt: Dort fotografierten BILD-Reporter Straßenschilder, oft von Hauptverkehrsstraßen, und holten gleich Gegenreaktionen, meist von Linken- und SPD-Politikern, ein. In der Thüringer Ausgabe verteidigte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) sogar den "bedeutenden politischen Philosophen" Marx. Wolfgang Steiger dazu in BILD: "Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem politischen und wirtschaftlichen Bankrott der DDR wird es Zeit, sich von den Ersatzheiligen des Kommunismus im Straßenbild in den neuen Ländern zu trennen. Die Deutschen, auch in den neuen Ländern, haben Ludwig Erhard viel mehr zu verdanken als Karl Marx und Friedrich Engels. Erhard ein Erfolgsmodell für unser Land und uns persönlich, den beiden linken Ersatzheiligen dagegen die ideologische Grundlage für 40 Jahre Unterdrückung und eine wirtschaftlichen Bankrott."  

Wissenschaftliche Unterstützung bekam der Wirtschaftsrat durch Dr. Jürgen Reiche. Der Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig, das die DDR-Geschichte und die Wendezeit dokumentiert, erklärt BILD: „Sich gezielt mit diesen Personen auseinander zu setzen und vor allen Dingen auch mit der eventuellen Instrumentalisierung ihrer Ideen durch das SED-Regime, halte ich für wichtig. Ihre Namen totzuschweigen halte ich aber für falsch. Allerdings dürfen sie nicht wahllos an jedem Dorfanger hängen.“ In den neuen Ländern sind konkret rund 550 Straßen nach Marx und 243 nach Engels benannt, wie BILD recherchiert hat.


Lesen Sie hier den vollständigen Artikel bei BILD Online oder auf der Titelseite der aktuellen Printausgabe.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de