18. Dezember 2018
Wirtschaftsrat fordert Nachbesserungen beim Fachkräfteeinwanderungsgesetz
Wolfgang Steiger in der FAZ: Das Gesetz darf nicht als Einfallstor ins deutsche Asylsystem missbraucht werden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) Nachbesserungen beim Fachkräfteeinwanderungsgesetz. „Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz für mehr qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland ist überfällig und folgt einer langjährigen Forderung des Wirtschaftsrates. Aber die prinzipiell sinnvolle Möglichkeit für Nicht-EU-Ausländer, sich erst vor Ort in Deutschland einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu suchen, darf nicht als Einfallstor ins deutsche Asylsystem missbraucht werden“, mahnt Generalsekretär Wolfgang Steiger. Der Wirtschaftsrat schlägt deshalb vor, Sperren für Migranten aus Ländern zu verhängen, die durch einen sprunghaften Anstieg der Asylbewerberzahlen auffallen. „Ebenfalls müssen mögliche Betrugsmachenschaften rasch aufgedeckt und abgestellt werden – etwa Gründungen von Scheinfirmen, die Migranten Scheinbeschäftigungen als Eintrittskarte nach Deutschland verschaffen“, fordert Wolfgang Steiger.

Bereits heute gibt es in der Bundesrepublik 1,2 Millionen offene Stellen. Zusätzlich wird bis 2040 die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 6 Millionen zurückgehen, wenn nicht entschlossen gegengesteuert wird. Umso wichtiger sind aus Sicht des Wirtschaftsrates die grundlegenden Weichenstellungen des Gesetzes: Künftig soll jeder in Deutschland arbeiten dürfen, der eine Arbeitsvertrag und eine anerkannte Qualifikation hat – in der Regel ohne Beschränkung auf bestimmte Berufsgruppen und ohne bürokratische Vorrangprüfung, für deren Abschaffung sich der Wirtschaftsrat seit langem eingesetzt hat.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der aktuellen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf Seite 15.

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