08. Oktober 2020
Wirtschaftsrat fordert ordnungspolitischen Rahmen für Energie- und Klimatechnologien
Astrid Hamker: Wir müssen Rolle der Getriebenen ablegen

Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. fordert anlässlich seiner 18. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik von der Bundesregierung einen ordnungspolitischen Rahmen für deutsche Energie- und Klimatechnologien. Die deutsche Wirtschaft befinde sich an einem entscheidenden Wendepunkt, betonte Astrid Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrates, in ihrer Auftaktrede. „Damit innovative Energie- und Klimatechnologien ‚Made in Germany‘ zum Motor für Investitionen nach der Corona-Krise werden, brauchen wir aber jetzt einen ordnungspolitisch klar strukturierten und langfristig belastbaren Marktrahmen“, so Astrid Hamker. „Mein Appell für unsere Beratungen heute lautet daher: Die Politik, und auch wir als Wirtschaftsvertreter, müssen in der aktuellen Debatte die Rolle der Getriebenen ablegen.“ 

 

Es müsse aktiv an einer marktwirtschaftlichen, innovativen und integrierten Energiewende gearbeitet werden, um so für Wachstum und die Erreichung der Klimaziele zu sorgen. „Fest steht dabei mehr denn je: Effizienter Klimaschutz und nachhaltiges Wachstum sind keine Gegensätze, sondern müssen deutlich stärker als bisher in Einklang gebracht werden“, erläuterte Astrid Hamker und machte deutlich: „Ein ‚Weiter so‘ bei der Energie- und Klimapolitik ist keine Option. Der Handlungsdruck ist enorm!“

 

Zu den entscheidenden Faktoren zählte Astrid Hamker in ihrer Rede einen marktwirtschaftlichen CO2-Preis, die Gestaltungsmöglichkeiten digitaler IT-Infrastruktur und die Sektorkopplung. Die Zukunft des Energie- und Industriestandortes Deutschland hänge davon ab, ob der Umbau der Energieversorgung gelinge, betonte die Präsidentin die Bedeutung des Unterfangens.

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