14. Dezember 2018
Wirtschaftsrat fordert Schärfung des wirtschaftspolitischen Profils der CDU
Wolfgang Steiger in Wirtschaftswoche und WAZ: Der Markenkern in der Wirtschaftspolitik muss wieder bewusst gepflegt werden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert in der Wirtschaftswoche und Zeitungen der Funke-Gruppe (Westdeutsche Allgemeine und Ostthüringer Zeitung) eine Schärfung des wirtschaftspolitischen Profils der CDU unter Einbindung von Friedrich Merz. So kann die durch die Regionalkonferenzen und die gut 48 Prozent für Friedrich Merz freigesetzte positive Energie für die bevorstehenden Europa- und Landtagswahlen im kommenden Jahr zur Stärkung der Volksparteien genutzt werden. Die CDU kann es sich nicht leisten, weite Teile ihres potentiellen Wählerspektrums durch klare inhaltliche wie personelle Signale nicht zu integrieren. Die Konjunktur trübt sich gerade ein, deshalb muss die Politik gegensteuern. „Das wäre dringend nötig, denn ohne Abschaffung des Solidaritätszuschlags und einer Unternehmenssteuerreform noch in dieser Wahlperiode wird es mit der CDU weiter abwärts gehen“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger in der aktuellen Wirtschaftswoche.

Zudem schlug Wolfgang Steiger gegenüber dem Magazin vor: „Eine Reformkommission unter Leitung von Merz vor könnte klar und deutlich konkrete Maßnahmen für verantwortliches Regierungshandeln formulieren.“ Gleichzeitig bietet der Wirtschaftsrat der neuen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer seine Unterstützung in auf allen wirtschaftspolitischen Themenfeldern an. „Die Wirtschaftskompetenz der Union hat nicht nur durch die Große Koalition, sondern auch in den letzten Jahren durch den vorauseilenden Verzicht auf eigene Positionen gelitten", bilanzierte Wolfgang Steiger gegenüber der WAZ und der OTZ. „Wir sollten gemeinsam daran arbeiten, die Wirtschaftspolitik wieder mehr in den Vordergrund zu rücken.“

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche.

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