18. Dezember 2019
Wirtschaftsrat-Forderung zur Entlastung von Betriebsrentnern im Bundestag beschlossen
Wolfgang Steiger: Belastung mit Krankenversicherungsbeiträgen wird entscheidend abgemildert

Mit der Verringerung der Belastung von Betriebsrenten durch Krankenversicherungsbeiträge hat der Bundestag eine langjährige Forderung des Wirtschaftsrates beschlossen. „Wir haben bereits Anfang 2016 in unserem Kompass zur Stärkung der zweiten Säule der Alterssicherung Anfang 2016 herausgestellt: Die von den Betriebsrentnern oftmals als ungerecht empfundene hohe Belastung mit Sozialabgaben darf nicht länger Renditekiller in der betrieblichen Altersvorsorge sein“, erklärt Generalsekretär Wolfgang Steiger. In diesem Sinne wird nun zum Jahresanfang 2020 die bisherige Freigrenze für krankenversicherungsfreie Betriebsrenten in einen Freibetrag umgewandelt und auf 159,25 Euro monatlich angehoben.

Oberhalb dieses Betrages schlägt nicht mehr wie bisher das Fallbeil zu: Wer eine Betriebsrente in Höhe von 160 Euro erhält, muss nicht mehr auf 160 Euro die doppelten Krankenversicherungsbeiträge zahlen, sondern nur noch für den Betrag, der den Freibetrag von 159,25 Euro übersteigt, also im konkreten Fall für 75 Cent. „Durch diese Reform wird die Belastung der Betriebsrenten mit Krankenversicherungsbeiträgen entscheidend abgemildert, wofür sich der Wirtschaftsrat seit langem eingesetzt hat“, sagt Wolfgang Steiger.

 

Lesen Sie hier das Positionspapier „Für eine leistungsfähige zweite Säule der Alterssicherung – Kompass der AG betriebliche Altersvorsorge des Wirtschaftsrates. 

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