09. Oktober 2018
Wirtschaftsrat für Nitzsches Konzept
TLZ Thüringische Landeszeitung
Der Wirtschaftsrat bekennt sich einhellig zum „Stadtentwicklungskonzept Jena 2030“. „Die aufgezeigten Ziele und die begonnenen Sofortschritte zeugen von klaren Visionen, Pragmatismus und von Gestaltungswillen“, sagte Lothar Brehm, er ist Sektionssprecher der CDU-Wirtschaftsorganisation. Er sicherte im Namen der vertretenen Unternehmer Unterstützung für das Konzept zu.

Oberbürgermeister Thomas Nitzsche stellte das Konzept jüngst bei einer Veranstaltung mit etwa 20 Mitgliedern und Gästen der Wirtschaftsratssektion Jena-Saalfeld vor. Dabei bezog er sich auf die Wachstumsstrategie „Jena 2030“. Deren Umsetzung hänge nun von der Zustimmung des Stadtrates ab. Aus dem Gremium gab es zuletzt kritische Stimme, die das Wachstumskonzept als rein quantitative Betrachtung kritisierten und qualitative Fragestellungen vermissten.

Ungeteilte Zustimmung fand bei den Unternehmen der Ansatz Nitzsches, dass erst erwirtschaftet und dann verteilt werden dürfe: Den Investitionen zur Erreichung der engagierten Wachstumsziele und zukünftigen Einnahmengaranten müsse Priorität vor weiteren von der Stadt freiwillig aus dem Stadtsäckel zu leistenden Projekten eingeräumt werden, so Nitzsche. Es gäbe nun auch keine Rücklagen mehr, mit denen seit 2012 der ausgabenlastige Stadthaushalt immer wieder ausgeglichen werden konnte. Am derzeitigen Gewerbesteuersatz wolle er dennoch festhalten.

Und auch das Thema Jena-SHK kam dran: „Ausdrücklich begrüßen wir das Ende der gefühlten Eiszeit zwischen Stadt und Landkreis. Wirtschaftliche Aktivitäten und soziale Beziehungen über imaginäre Grenzen einer Gebietskörperschaft hinaus können beispielgebend sein“, sagt Lothar Brehm.

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