25. Juli 2017
Wirtschaftsrat im Gespräch mit Bundestagskandidat Thies
v.l.n.r. Rainer Stackmann, Hans-Jürgen Thies, Egon Kobeloer (Foto: Wirtschaftsrat)

Politische Erfahrungen habe er seit 1971 in unterschiedlichen Funktion sammeln können. So sei der Schritt, für den Bundestag zu kandidieren nur folgerichtig, stellte sich der Rechtsanwalt und Wahlkreiskandidat für die Bundestagswahl Hans-Jürgen Thies bei einem Gedankenaustausch mit den Mitgliedern und Gästen der Sektion Lippstadt/Soest des Wirtschaftsrates der CDU e.V. vor.


Seit seiner Nominierung sei er im Wahlkreis unterwegs, um sich bekannter zu machen. So unterstrich er, dass die Politik in den letzten vier Jahren die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt habe. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse sei noch nie so hoch wie aktuell. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen habe sich halbiert. Es zeichne sich ein Fachkräftemangel ab. Gleichzeitig steige der Export weiter an. Auf den Punkt gebracht: Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, Nordrhein-Westfalens und der Region seien überaus gut. 


„Die prosperierende Wirtschaft schafft erst Verteilungsspielräume für die Politik. Dabei ist es wichtig, jetzt auch die Investitionsquote zu steigern und die Verschuldung der öffentlichen Haushalte zurückzufahren.“ Zudem sprach er sich dafür aus, die kalte Progression abzubauen. Das ab 53.000 Euro Bruttojahreseinkommen bereits für Ledige der Spitzensteuersatz gelte, träfe bereits heute viele Facharbeiter und Leistungsträger in den Unternehmen. 


Er werde sich, so betonte Thies, in Berlin für den ländlichen Raum einsetzen. Dieser müsse weiter gestärkt werden. Hier hätte eine Vielzahl der sogenannten „hidden campions“ ihren Firmensitz. Daher sei der Ausbau einer Breitbandverkabelung notwendig. Der Bund stelle hierfür 4,4 Mrd. Euro zur Verfügung. „Aber auch das Entfesselungsgesetz der Landesregierung wird seine positive Wirkung auf den ländlichen Raum nicht verfehlen.“ Ganz besondere Aufmerksamkeit werde er zudem auf den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur legen. Hier müsse endlich der Lückenschluss zwischen A 44 und A 2 erreicht werden. Auch sei eine Ortsumgehung der B 55 durch Erwitte dringend geboten. Nach zahlreichen Fragen der Teilnehmer freute sich Sektionssprecher Egon Kobeloer über einen gelungen und intensiven Gedankenaustausch und bot die Fortsetzung des Dialoges an.