30. September 2016
Wirtschaftsrat in der Süddeutschen Zeitung: Private Krankenversicherungen nicht ausbluten lassen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. positioniert in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung: „Die Absicht der SPD ist klar. Sie will die private Krankenversicherung ausbluten lassen", mahnte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. „Aber auch wenn die SPD immer wieder die Bürgerversicherung ins Spiel bringt. Sie ist nicht die Lösung des Kostenanstiegs in der Krankenversicherung. Neben niedrigsten Zinsen, dem medizinischen Fortschritt und der demografischen Entwicklung blockiert die SPD selbst seit Jahren Reformen und hat so eine Kostenblase wachsen lassen. Alles um dies dem paritätischen System anzulasten und doch noch die Bürgerversicherung durchzusetzen. Wir können den Kostensteigerungen nur mit mehr Wettbewerb im Gesundheitssektor begegnen, ist Steiger überzeugt.

Anlass war die gestern angekündigte deutliche Beitragserhöhung der privaten Krankenversicherungen, die vor allem auf die niedrigen Zinserträge zurückgeht. Wolfgang Steiger wertet den Beitragsanstieg als Kollateralschaden der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank und mahnt: „In dieser schwierigen Situation brauchen die privaten Krankenversicherer mehr Flexibilität in der Beitragsgestaltung“.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Süddeutschen Zeitung auf Seite 22.

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