19. Februar 2018
Wirtschaftsrat: Keine Verknappung der Union auf Christlich-Soziales
Wolfgang Steiger in der WELT und großen Regionalzeitungen zu Profildebatte und Minderheitsregierung

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. positioniert heute in der Debatte um das Profil der Union. In einem Interview redete Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, zuvor die marktwirtschaftlichen, liberalen und konservativen Wurzeln der Union klein. Generalsekretär Wolfgang Steiger hält in der aktuellen Tageszeitung WELT dagegen, dass die Union auch die Partei Ludwig Erhards sei und immer gut beraten wäre, "den konservativen, den marktliberalen und den christsozialen Flügel zu stärken und die Partei damit fliegen zu lassen durch glaubwürdige Repräsentanten wie Alfred Dregger, Gerhard Stoltenberg und Norbert Blüm." Eine Verknappung der Union allein auf das Christlich-Soziale sei für eine Volkspartei brandgefährlich.

Als schädlich für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit stuft der Wirtschaftsrat auch das Wagnis einer erneuten Großen Koalition ein und forderte in den Tageszeitungen der Funke Mediengruppe (u.a. Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost) erneut eine Minderheitsregierung. Das Angebot Christian Lindners, Bundesvorsitzender der FDP, diese zu unterstützen, sei sehr zu begrüßen. "Die desaströse Verfassung, in der sich die SPD gerade befindet, stellt nicht die notwendige Vertrauensbasis für eine gemeinsame Regierung dar. Dieser Zustand mit immer mehr Kandidaten um den Parteivorsitz macht die Partei unkalkulierbar", warnte Wolfgang Steiger. "Wenn die SPD nicht bald in ruhigere Fahrwasser kommt, sollte die Union ernsthaft darüber nachdenken, ob nicht eine Minderheitsregierung mehr Stabilität für Deutschland bringt".

 

 

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