19. Juli 2016
Wirtschaftsrat kritisiert Kompromiss bei der Entgeltgleichheit
Der Tagesspiegel und weitere Medien greifen Kritik des Wirtschaftsrates auf

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt vor den Plänen von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) zum Entgeltgleichheitsgesetz. Dieses soll nun bereits für Unternehmen mit 200 Mitarbeitern gelten. "Das ist vom Aufwand her nicht zumutbar", erklärte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. "Der Wirtschaft würde wieder mehr Bürokratie aufgebürdet."

"Ohnehin ist Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen ein Mythos" betont Steiger. "Es herrscht in Deutschland bereits weitestgehend Entgeltgleichheit. Der allergrößte Teil der 'Entgeltlücke' beruht auf Faktoren wie Ausbildung - Männer haben oft höhere und Mint-Abschlüsse (in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) -, Berufswahl und der Dauer der familienbedingten Erwerbsunterbrechung. Rechnet man diese Faktoren heraus, schrumpft die Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen auf nur noch zwei Prozent."
Der Wirtschaftsrat setzt sich vielmehr dafür ein, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und die Betreuungsinfrastruktur auszubauen.

 

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