23. Juli 2015
Wirtschaftsrat: Noch keinen Grund für Optimismus in Griechenland
Wolfgang Steiger: Gewaltige Probleme bleiben bestehen, zentrale Fragen weiterhin offen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. mahnt bei der Einschätzung der Griechenland-Krise zur Besonnenheit. „Wir dürfen jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen“, betonte Generalsekretär Wolfgang Steiger gegenüber dem Handelsblatt. „Die gewaltigen Probleme sind keineswegs gelöst. Zentrale Fragen bleiben offen. Liefert Tsipras wirklich - auch wenn der Gegenwind zu Hause zunimmt? Wird der vereinbarte Zeitplan endlich eingehalten? Wie soll die Liquiditätskrise gestoppt werden?“.

Die griechische Regierung hatte mit den Stimmen der Opposition das jüngste Reformpaket beschlossen. Zudem stieg die Bonitätsbewertung des Landes um eine Stufe. „Die Rating-Anhebung Griechenlands ist nur ein Vertrauensvorschuss. Griechenlands Regierung muss nun unter Beweis stellen, dass sie die letzte Chance für einen wirklichen Kurswechsel hin zu Stabilität und Verbindlichkeit zu nutzen weiß. Schafft es Alexis Tsipras nicht, die Voraussetzungen für ein drittes Rettungsprogramm zu erfüllen, bleibt ein Grexit unvermeidlich“, zitiert das Handelsblatt Steiger weiter. 

 

Den gesamten Handelsblatt-Artikel vom 23.07.2015 können Sie unter diesem Link lesen. 

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