16. September 2016
Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen fordert: Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung verbessern!

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V., Landesverband Nordrhein-Westfalen, fordert von der Landesregierung deutlich bessere Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft. „Die Innovationskraft unserer Wirtschaft ist die Voraussetzung für Wohlstand. Hier hinken wir hinter anderen Bundesländern hinterher“, bedauert der Landesvorsitzende Paul Bauwens-Adenauer.

Laut einer aktuellen Studie des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft schafft es Nordrhein-Westfalen nicht, das Ziel der Bundesregierung und der EU zu erreichen, die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.

In Baden-Württemberg wenden allein die Unternehmen einen Betrag von 3,8 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung für Forschung und Entwicklung auf. Zusammen mit den entsprechenden steuerfinanzierten Aktivitäten von Hochschulen und staatlichen Instituten ergibt sich eine Gesamtquote von 4,8 Prozent. Die Gesamtausgaben in Nordrhein-Westfalen machen dagegen weniger als 1,92 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung aus.

Bauwens-Adenauer sieht daher einen erheblichen Nachholbedarf: „Nordrhein-Westfalen muss in den kommenden Jahren stärker zu einer Wissens- und Gründergesellschaft werden, um die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts zu gewährleisten. Ein immer höherer Anteil der Wertschöpfung entfällt auf Wirtschaftsbranchen, die durch besonders hohe Wissensintensität gekennzeichnet sind. Die Forschungspolitik muss sich darauf konzentrieren, hoch qualifizierte Beschäftigte zu gewinnen, das geistige Eigentum unbürokratischer abzusichern sowie die innovationspolitischen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern.“




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