17. März 2016
Wirtschaftsrat: Öffentliche Hand muss unternehmerische Aktivitäten einstellen
TA Thüringer Allgemeine
„Einfach nur Glück gehabt“, kommentiert Roland Handrek, Sprecher des Wirtschaftsrates Deutschland, Sektion Nordthüringen (Kreise Eichsfeld - Kyffhäuser - Nordhausen), einen Husarenstreich des Nordhäuser Stadtrates.

Gerade noch rechtzeitig konnte Oberbürgermeister Klaus Zeh den Stadthaushalt durch den Verkauf der Aktienanteile der hiesigen Stadtwerke am Energieversorger VNG vor einem Millionenschaden bewahren. Nach einem erfolgreichen Jahr 2014 (Überschuss 184 Millionen Euro) stürzte VNG 2015 in ein Verlustloch von 53 Millionen Euro und damit auch der Aktienwert in den Keller.“

Auch hier bei diesem worst case, so Handrek in einer entsprechenden Pressemitteilung weiter, hätten die Politikverantwortlichen wieder nur höchstens den erhobenen Zeigefinger gesehen. Die Kladde reiche schon gar nicht mehr aus, so seine Feststellung, um alle verlust- und risikobehafteten Verfehlungen der öffentlichen Hand der Region Nordhausen aufzulisten. Das Damoklesschwert Servicegesellschaft des Landkreises Nordhausen schwebe, nur noch gehalten vom sprichwörtlichen seidenen Faden, über den steuerzahlenden Bürgern. Durch den jüngsten Erdfall sei ihr wiederum ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Da keine Versicherung mit Elementarschadenabdeckung existiere, übrigens sanktioniert von Aufsichtsrat und Geschäftsführung, bleibe auch hier wieder allein der Steuerzahler, der zur Kasse gebeten werden wird. Die Zeit sei längst mehr als reif, mit privater Schadensbeteiligung das Verantwortungsbewusstsein von Politik und öffentlicher Hand für einen sorgsamen Umgang mit dem anvertrauten Volksvermögen zu erzwingen.

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