07. April 2020
Wirtschaftsrat positioniert sich in der Augsburger Allgemeinen und weiteren Regionalzeitungen erneut gegen Corona-Bonds
Positionspapier: Corona-Bonds und europäische Arbeitslosenversicherung bleiben ungeeignete Instrumente

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. hat sich gegen die Einführung der umstrittenen Corona-Bonds zur finanziellen Unterstützung klammer EU-Staaten ausgesprochen. „Auch wenn sie Solidarität ausdrücken sollen, bleiben Corona-Bonds oder eine europäische Arbeitslosenversicherung vollkommen ungeeignete Instrumente, um zur wirtschafts- und finanzpolitischen Stabilität beizutragen“, zitiert die Augsburger Allgemeine aus einem Positionspapier. Der Wirtschaftsrat schlägt stattdessen vor, notleidende EU-Staaten über den Rettungsschirm ESM sowie die Europäische Investitionsbank (EIB) mit frischem Geld zu versorgen. So soll eine gesamtschuldnerische Haftung verhindert werden.

Europäischer Zusammenhalt sei in der Krise „von herausragender Bedeutung“, wird der Wirtschaftsrat zitiert. Es sei aber niemandem sei geholfen, „wenn die Corona-Krise dazu missbraucht würde, um nun ein System der Gemeinschaftshaftung zu etablieren, auf das bereits in der letzten Eurokrise von vielen hingearbeitet wurde", heißt es weiter. Durch Eurobonds kämen hohe Milliardenkosten auf den deutschen Steuerzahler zu, „aber vor allem würde die wichtige Einheit von Handlung und Haftung gesprengt.“

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel in der Augsburger Allgemeinen.

 

Das PDF mit dem vollständigen Positionspapier finden Sie hier.

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